Category Archives: Jeans Kaufberatung

Auf die Länge kommt es an – Hosen und die Längenproblematik

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Wer über Jeans und ihren Schnitt diskutiert, der sollte ein entscheidendes Kriterium niemals außer Acht lassen: ihre Länge. Aufkommende und abklingende Trends bei Jeans stehen nämlich oft auch für Längen-Cuts, die sich in schöner Regelmäßigkeit abwechseln: Jeans-Shorts, 7/8 und 3/4-Schnitt… da kann schon mal Verwirrung aufkommen. Welche wesentlichen Längen-Unterschiede gibt es also, wenn es zum Denim-Schnitt kommt? Und wer darf welche Art tragen? Wir verraten es euch in unserem kleinen Special zu Jeans-Längen.

Der regular Joe

Am weitesten verbreitet, am besten bewährt, allen Trends standgehalten – die Rede ist ganz klar vom regulären Jeans-Cut, sozusagen der „Fullsize“-Jeans. Jeans von der Hüfte bis zum Fußrücken sind die Standard-Länge und gelten als traditionelle, unkaputtbare Jeanslänge. Und was vor Ewigkeiten bei den Cowboys gut aussah, kann sich auch heute noch sehen lassen. Immerhin muss man sich bei der langen Jeans viel seltener fragen, ob sie nun in oder out ist. Zudem findet sich beim „regular Joe“ das richtige Modell für jede Statur: wer etwas mehr auf den Schenkeln hat, trägt weiter geschnittene Modelle, schmale Leute wählen die angesagten Skinny- oder Röhrenjeans. Unter der normalen Jeans-Länge gibt es zudem eine dermaßen große Auswahl unterschiedlicher Cuts, Farben, Muster und Looks, dass es für das Shopping-Herz eine wahre Freude ist, nach neuen Modellen zu suchen. Die Jeans in normaler Länge ist schlicht und einfach die beste, die man sich vorstellen kann – eben weil sie so ist, wie sie ist. Simple as that!

Der 7/8-Schnitt

Achtung, Achtung! Die 7/8-Jeans wird von diversen Seiten bereits zum Jeans-Hype 2013 ausgerufen. Jedenfalls wurden bereits im vergangenen Jahr die ersten Hollywood-Starletts wie Mena Suvari (http://www.vogue.de/var/vogue/storage/images/home/vogue/mode/mode-trends/cropped-jeans/mena-suvari-spl443721_006/14559185-1-ger-DE/mena-suvari-spl443721_006_v210x315.jpg) mit dem Hochwasser-Cut gesichtet. Die 7/8-, oder oft auch Capri-Hose genannt, bedeckt nicht das ganze Bein sondern endet oberhalb der Knöchel und wird dort meist einmal herumgekrempelt. So lässt sich das Teil perfekt zu Stilettos oder Stiefeln kombinieren. Der Cut bleibt der Damenwelt vorbehalten, gerade die etwas weiter geschnittenen Modelle können aber von Mädels verschiedener Konfektionen problemlos getragen werden. Ein Trend, den man unbedingt im Auge behalten sollte!

Der 3/4-Schnitt

Zwischen 7/8- und dem 3/4-Schnitt besteht akute Verwechslungsgefahr! Dabei deutet es der Name bereits an: Die 3/4-Hosen sind natürlich noch ein kleines Stückchen kürzer als die 7/8-Modelle, sie enden nämlich unterhalb des Knies. Die 3/4-Jeans bietet natürlich ähnliche Vorteile, wie ihre längere Schwester: sie eignet sich perfekt dafür, die Aufmerksamkeit auf ein paar hinreißende Schuhe zu richten, sie zeigt Bein ohne die Gefahr eines Billig-Looks. Die Trend-Aussichten sind für die 3/4-Hosen zwar nicht ganz so rosig, wie bei den 7/8-Modellen. Das heißt aber nicht, dass für sie Trage-Verbot herrscht, im Gegenteil. Sobald die Temperaturen wieder nach oben klettern können die Stücke wieder bedenkenlos gerockt werden!

Shorts

Shorts sind eine paar herrlich unkomplizierte Jeans-Variante. Zum einen können sie sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden, zum anderen lassen sie unglaublich viel Raum für Individualität und Kreativität. Klar, man kann auch ein kleines Vermögen für Designer-Shorts ausgeben. Das wahre Fashion-Victim legt jedoch selbst Hand an und fertigt sich Shorts aus alten Jeans selbst an. Besonders beliebt in den letzten Jahren: Jeans Shorts mit Polos und Hosenträgern. Ob das auch für 2013 gilt, bleibt bis zum Sommer abzuwarten, denkbar wäre es jedoch durchaus. Aber: Ob im Trend oder nicht, wer Shorts trägt, zeigt Haut – und das verlangt nach Selbstbewusstsein.

Hotpants

Kürzer als die Jeans-Shorts sind nur noch die Hotpants. Und sein wir ehrlich – ähnlich wie die längsten Modelle, gehen auch die kürzesten IMMER klar. Zumindest, wenn man die richtige Figur für sie hat. Ein knackiger Po, und lange, schmale Beine könnten kaum besser betont werden, als in ein paar knappen Hotpants. Ein modisches Highlight, welches natürlich allein für die Damen tragbar ist – was nicht heißen soll, dass nicht auch die Männer ein großes Vergnügen an den ultra-knappen Teilen haben. Bis man die Hotpants wieder auf den Straßen sehen kann, wird zwar wohl noch einige Zeit vergehen. Aber immerhin hat man nun noch einen Grund mehr, sich auf den Sommer zu freuen.

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Ein Blick in die Kristallkugel: Die Jeanstrends der kommenden fünf Jahre

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In der schnelllebigen Modewelt sind fünf Jahre eine verdammt lange Zeit. Nach über 150 Jahren Jeans wissen wir jedoch: die Möglichkeiten sind noch immer nicht ausgeschöpft. Neben bestimmten Trends, die immer wieder kommen und gehen, kommen auch heute noch immer wieder neue hinzu. Neue Ideen findiger Designer oder stilsicherer Streetkids können die gesamte Jeans-Welt in Windeseile verändern oder ihr zumindest eine neue, interessante Facette hinzufügen. Wir haben einmal ein bisschen herumgesponnen, die alte Kristallkugel entstaubt und mal wieder einen Blick in die Zukunft gewagt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich nun sagen: diese Trends erwarten Jeans-Liebhaber in den nächsten fünf Jahren:

1. Die weiße Jeans

Noch ist die Farbenfreude voll im Trend. Neben der altbekannten Bluejeans stehen derzeit Denims in allen Farben des Regenbogens im Saft: Rot, Grün, Gelb – man weiß Bescheid. Doch jeder Trend findet mal ein Ende und so heißt es schon bald „Abschied nehmen“ vom colored-Jeanslook. Dafür wird die weiße Jeans ein umso furioseres Comeback feiern! Seid euch dessen bewusst – seitdem Dave Gahan und andere Popstars der 80er Jahre die Teile rockten, als gäbe es kein Morgen, haben sie zunächst die Modewelt erobert, nur um kurze Zeit darauf in der Versenkung zu verschwinden. Diese Zeiten sind schon bald dabei. Die enge, weiße Jeans kommt zurück! Macht euch gefasst!

2. Der Patch-Look

Jeans mit Patch-Look gab es ja bereits immer wieder, so einen richtigen Hype um die aufgenähten Stoff-Fetzen gab es jedoch bis jetzt noch nicht. Doch Veränderung liegt in der Luft – keine Prints, sondern rotzig-punkige Aufnäher werden schon sehr bald den Jeans-Look dominieren. Keine wirkliche Überraschung, schließlich passen sie doch ganz hervorragend ins Bild der vom Destroyed-Look geprägten Jeans der letzten Jahre. Und was so lange Zeit so große Löcher hatte, gehört schließlich irgendwann geflickt. Selbst Jeans, die in großen Teilen lediglich aus Aufnähern bestehen und kaum noch den darunterliegenden Denimstoff erkennen lassen, sind denkbar. Hauptsache schrill, auffällig und bunt. Wir sind gespannt.

3. Stilvoll-Traditionell

Gebt den Leuten noch ein, zwei Jahre und der stilvoll-traditionelle Look ist wieder der absolute Übertrend. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar, dass man nach all den farbenprächtigen, demolierten und bis ins unendliche verzierten Jeans endlich mal wieder was Handfestes haben will. Wir können es daher kaum erwarten, die ganz normale Blue Jeans in ihrer Standard-Farbe mit ihrem Standard-Schnitt an den Beinen zu tragen. Irgendwann gehen wir eben alle wieder zurück zu den Wurzeln. Und was heute noch etwas langweilig und altbacken erscheint, wird schon bald wieder auf der Höhe der Zeit sein. Merkt euch unsere Worte, wenn die plain Jeans mit ihrem geraden Schnitt in demnächst wieder überall zu sehen sein wird.

4. Der burned & shot-Look

Über Jahre hinweg haben die Designer-Fritzen alle möglichen Arten, wie man eine Jeans kaputtmachen kann, durchdekliniert und uns dies als großen Trend verkauft. Okay, schließlich hat es auch gut bei uns funktioniert und wir haben die Teile gekauft als gäbe es kein Morgen. Aber was haben wir denn nun alles für verschiedene Destroyed-Optik-Elemente gehabt? Aufgeschlitzt, verschlissen, ausgeblichen… kennt man alles bereits zur Genüge. Wie wäre es also mal als nächstes mit dem burned&shot-Look? Hier an der Jeans mit Feuerzeug und Deospray ein bisschen herumzündeln, da ein paar Einschusslöcher mit Opas Luftgewehr reinmachen – schon haben wir ein neues Level auf der Destroyed-Skala erreicht. Noch könnt ihr den Look DIY-mäßig umsetzen und als Vorreiter gelten, bevor er in spätestens vier Jahren wieder überall zu sehen sein wird – Beeilung!

5. Der Baggytrend

Na gut, bleiben wir vorsichtig. So ausgelutscht, wie ausgebeulte übergroße Baggys derzeit sind, wird es schon seine fünf, mindestens vier Jahre dauern, bis die Teile wieder ins öffentliche Interesse gelangen. Momentan sind die Frauen mit ihren Boyfriend-Hosen und die Männer mit ihren Relaxed-Fitted Jeans aber auch ohne Baggys ausreichend ausgestattet. Aber Vertraut uns, die XXXL-Baggys werden definitiv zurückkommen. Und zwar nicht nur, weil die Bevölkerung ohnehin immer übergewichtiger wird und es mehr Problemzonen geben wird, die es zu kaschieren gilt, sondern auch aus viel profaneren Gründen. Der Baggy-Schnitt ist im Vergleich zum Schlaghosen- oder Bootcut sowie dem Skinny-Stil noch recht jung. Er hatte einen einzigen richtigen Run und ist daher modemäßig noch unverbraucht genug, um mindestens ein handfestes Comeback zu feiern. Und in wenigen Jahren wird es kommen, vertraut uns!

Was macht Luxus-Jeans aus? Teil 2

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Währenddessen werden den Luxusmarken die Hosen geradezu aus den Händen gerissen. Doch wie rechtfertigt sich überhaupt der astronomische Preis der Stücke? Ein ganz simpler Fakt: Jeans zu produzieren ist heute bei weitem nicht mehr so günstig, wie noch vor 100 Jahren. Fast alle Denim-Hersteller, die Jeans zu humanen Preisen in Europa anbieten, lassen unter eher weniger humanen Bedingungen in Fernost produzieren. Natürlich betreiben nicht alle Levis- und Mustangzulieferer Sweatshops – dass die Arbeitsbedingungen dort dennoch unter den hierzulande herrschenden liegen ist klar. In der kürzlich bei ARD ausgestrahlten Reportage „Der Preis der Blue Jeans“ sagte Mustang-Geschäftsführer Heiner Sefranek, dass eine hier produzierte Jeans, bei denen Arbeitskräfte zu westlichen Gehältern bezahlt werden, zwischen 800 und 1000 Euro kosten würde, da jedes einzelne Modell alleine für das Finishing ein bis zwei Stunden in Anspruch nimmt.

Ein Preis, dem einige der neuen Edel-Jeans Marken zumindest nahekommen. Wer es sich leisten kann und damit tatsächlich weniger Ausbeuter-Produktion in Pakistan, China usw. unterstützt – der soll das tun. Die Preise künstlich nach oben zu treiben, ohne einen wirklichen Mehrwert zu bieten, kann jedoch auch nicht der richtige Weg sein. PRPS wirbt neben dem typischen Destroyed-Look zum Beispiel damit, Jeans mit den originalen Webstühle aus den Levis-Anfangstagen zu produzieren – wem das der gehörige Aufpreis wert ist, der möge weiterhin zu den Edel-Teilen greifen.

Allen, die nicht so tief in die Tasche greifen können, brauchen sich aber ebenfalls keine Gedanken zu machen: Wer die traditionellen Jeans-Marken kauft macht sich damit noch lange nicht zum Gespött, nur weil es viel teurere Modelle gibt. Schließlich haben auch die Standard-Marken einige Hingucker im Sortiment. Und wem das nicht genug, der kann immer noch selbst Hand anlegen. Möglichkeiten dafür gibt es ja zum Glück mehr als genug. (Link zur Jeans-Bearbeitung oder zum Batik-Artikel)

Edeljeans – Preistreiberei oder Premium-Mode?

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Die Zeiten haben sich geändert. Während unsere Eltern noch ewig sparen mussten, um sich eine Levi’s kaufen zu können (sofern sie überhaupt die Möglichkeit hatten an eine heranzukommen), gehören Jeans in der Preiskategorie von 70 bis 150 Euro zur Standardausstattung eines jeden Kleiderschranks. Die noch vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten größten Jeanshersteller sind vor nicht allzu langer Zeit gehörig ins Wanken geraten und haben sich bis heute nicht vollständig von diesem Rückschlag erholt. Denn waren es vor gut acht, neun Jahren die Baggy-Jeans-Marken, die Wrangler, Lee, Mustang und co in Bedrängnis gebracht haben, sind es heute junge Jeans-Produzenten aus den Hochpreissegment, die dafür verantwortlich sind. Seit einer ganzen Weile sind die Denims von Marken wie PRPS oder Dsquared jene Hosen geworden, um die sich die Kids streiten. Ein Phänomen, das es zu ergründen gilt.

Seit ihrer Erfindung hat die Jeans eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Erfunden wurde sie im 19. Jahrhundert als Arbeiterhose, gefeiert wurde sie als modegewordenes Rebellen-Accessoire in den 50er und 60ern, bis sie schließlich in den letzten Jahren zu einem wahren Statussymbol geworden ist. Ähnlich wie es Apple mit Ipod und Iphone auf dem Elektromarkt tat, entwickelten junge Firmen in den letzten 10 Jahren vermehrt hochwertige Denim-Jeans, die sich rein äußerlich nicht zu sehr von den bekannten Modellen unterschieden, aber vor allem deshalb so begehrenswert waren, weil sie preislich teilweise bei weit über 400, 500 oder gar 600 Euro angesiedelt waren.

Obwohl die Umsatzzahlen von True Religion, PRPS und Dquared und co noch nicht an jene der Traditionsmarken heranreichen, ist der Trend hin zur Edeljeans erkennbar. Levi’s ist natürlich der weltweite Marktführer und verkauft noch immer gut, hat aber das entscheidende Problem, momentan nicht den Coolnessfaktor der starken Konkurrenz innezuhaben. Da hilft auch die eigene Edel-Kollektion „Made & Crafted“ nichts: Zu aufgesetzt, zu leicht durchschaubar – die Käufer waren nicht interessiert. Längst findet man „Made & Crafted“-Modelle in diversen Online-Shops wieder zu stark reduzierten Standardpreisen.

Spezielle Jeans-Typen: Boyfriend Jeans, Karotte und Marlene im Check

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Hier findet ihr die speziellen und modernen Jeans-Styles:

Boyfriend

Der Boyfriend-Schnitt ist, parallel zur Röhre, das derzeit beliebteste Modell bei Frauen. Man könnte diesen Cut als eine Art moderne und feminine Version der Baggy bezeichnet. Sie ist weit geschnitten, lässig und bequem. An den Beinen ist sie gerade geschnitten, an den Enden wird sie hochgekrempelt und dann oft mit Pumps kombiniert – DER Hingucker sowohl bei schmalen, als auch bei kurvenreichen Frauen.

Karotte

Die Karottenjeans ist hoch geschnitten und sitzt rund um die Hüfte, an Po und Oberschenkeln vergleichsweise weit, um dann nach unten hin enger zu werden – wie eine Karotte eben. Dieser Stil war in den 80ern durch Modelle wie die Diesel Saddler populär und wurde zuletzt vor einigen Jahren von Berliner Straßengangstern wieder aufgegriffen. Leute mit einem eher großen, runden Po sollten diese Modelle lieber meiden, da das den Effekt meist sehr ungünstig verstärkt.

High Waist

Der High Waist Schnitt ist derzeit ebenfalls sehr beliebt. High Waist Jeans sitzen oberhalb der Hüfte, bis gar über dem Bauchnabel. Während sie im Hüft- und Taillen-Bereich sehr eng anliegt, gibt es, was den Schnitt an den Hosenbeinen angeht, unterschiedliche Ausführungen: Die etwas weiteren Modelle eignen sich hervorragend für Frauen mit Kurven, die diese im Po-Bereich betonen und nach unten hin etwas kaschieren wollen. Die komplett enganliegende Variante hingegen ist wie gemacht für schmale Frauen.

Marlene

Auch das Modell Marlene ist eher hoch geschnitten, zeichnet sich nach unten durch eine gerade, aber an deinen Beinen betont weite Form aus. Sie eignet sich daher vor allem, um Figur-Probleme zu kaschieren, wird aber ebenso gerne auch von sehr schlanken Personen getragen.

Baggy/Loose-Fit/Relaxed

Baggys waren vor allem in den 90ern sehr beliebt, als sie von diversen Rap-Größen populär gemacht wurden. Markenzeichen ist der tiefe Sitz auf oder unter der Hüfte und die weit geschnittenen Hosenbeine, die dann lässig auf den Schuhen sitzen. Eine etwas zeitgemäßere Form der Baggy sind loose-fit oder relaxed Jeans, die nicht mehr die extreme Weite der Baggy aufweisen, aber noch immer entspannt und lässig wirken. Auch sitzen diese Modelle eher AUF der Hüfte statt darunter und passen perfekt zu weißen Sneakers.

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Jeans Typen: Bootcut Jeans, Straight Leg Jeans und Slim Fit Jeans erklärt

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Wer Jeans kaufen will hat die Qual der Wahl: Die Designer fluten den Markt mit immer wieder neuen Schnitten und schmücken diese mit coolen englischen Titeln. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter Boy-Friend, Straight-Fit und co? Und welche ist für die jeweilige Figur die am besten passende Jeans? Wir bringen Licht ins Dunkel der gängigsten Denim-Cuts.

Straight Fit

Die Straight Fit-Denim ist wohl das, was man am ehesten als „Standard-Jeans“ bezeichnen könnte und folglich der wahrscheinlich am weitesten verbreitete Jeans-Schnitt überhaupt. Wie der Name verrät, handelt es sich hierbei um eine saubere, gerade Form. In der Regel wird sie eng anliegend getragen und eignet sich daher am besten für Personen, die groß und schlank sind.

Boot Cut

Der Boot Cut hat seinen Namen, weil Hosen mit diesem Schnitt speziell zum Tragen in Kombination mit Stiefeln („BOOT“-Cut) konzipiert wurden. Sie sitzen daher im Vergleich zur Straight Fit an den Beinen etwas lockerer und sind an den Enden ein wenig, aber nicht auffällig weit geschnitten. So können sie ein Stück über den Schuhschaft hinausragen, ohne auf ihm zu sitzen. Dies lässt die Jeans etwas eleganter auf das Schuhwerk übergehen.

Röhre

Die Röhre (oft auch Skinny Jeans) hat vor allem in den letzten Jahren sowohl bei Frauen als auch bei Männern einen gehörigen Auftrieb bekommen. Sie ist sehr eng anliegend und wird nach unten nicht weiter, sondern verläuft stets dicht am Bein entlang. Aufgrund ihres schmalen Schnittes eignet sich die Röhre am ehesten auch für schmale Personen.

Schlaghose

In letzter Zeit wieder vermehrt gesehen: Das Modell Schlaghose. Die Schlaghose ist an den Oberschenkeln sehr eng geschnitten, wird aber ab den Knien oder kurz darunter weiter, sodass sie einen Teil der Schuhe oder diese sogar gänzlich bedecken. Die Schlaghose hatte ihren ersten Hype in den 70ern, wo sie schon fast zur Uniform aller Jugendlichen wurde, ihren zweiten Frühling erlebte sie dann gegen Ende der 90er, Anfang der 2000er. Momentan ist sie als Gimmick wieder aktuell, abzuwarten bleibt jedoch, ob ein neuer Hype um sie entfacht werden kann.

Morgen erfahrt ihr mehr über die modernen und speziellen Jeans-Typen.

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