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Robins Jean – Biker-Stil mit Bestand

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Wenn wir über die Jeansmarken sprechen, die in den letzten Jahren die Denim-Mode maßgeblich geprägt und beeinflusst haben, denkt man sofort an Marken wie PRPS, Dsquared oder True Religion. Dabei gibt es noch so viele andere Labels abseits der offensichtlichen Fälle. So konnte sich zum Beispiel gerade das Label Robins Jean durch eigenwillige Kreationen und trendigen Rockstar-Elementen zu einem der anerkanntesten Luxus-Labels im Denim-Bereich avancieren – und den Hollywood-Promis innerhalb weniger Jahre den Kopf verdrehen. Ein Bericht über eine französische Jeans-Institution.

Wenn Robin Chretien Interviews gibt, hört man seinen unverkennbaren, französischen Akzent sofort heraus. Mit seiner blonden Mähne, seinen Fältchen und dem braungebrannten Gesicht sieht er fast aus, wie eine Mischung aus dem aktuellen Dieter Bohlen und dem Dieter Bohlen der 80er Jahre – jedoch nicht so, wie man sich den klassischen Modedesigner vorstellt. Aber im Ernst: Wen kümmert das schon, so lange seine Mode stimmt? Robin Chretien ist der Kopf hinter dem Denim-Label Robins Jean. Er ist sein Begründer, Designer und Chef. Und er ist per du mit den größten Stars in Hollywood. Warum das so ist? – Ganz einfach, weil sie seine Jeans lieben. Chretien ist sich dessen bewusst und weiß auch sehr wohl um seine Größe im Business. Wenn ein Reporter nach den exklusivsten Stücken seiner Kollektionen fragt, holt er sie hervor, zeigt sie und wirft sie nacheinander demonstrativ auf den Boden. Keine andere Handlung könnte die Tatsache, dass kaum eine der seiner Männer-Jeans für weniger als 400 Dollar zu haben ist, besser ad absurdum führen.

Chretien hat es geschafft und kann es sich leisten, seine Produkte auf diese Art zu „bewerben“. Sein Flagship-Store in L.A. ist längst Anlaufpunkt für die Stars, sein Laden der New Yorker Grand St. befindet sich schräg gegenüber einer Bar, in der ein Heineken sieben Dollar kostet in bester Gesellschaft. Livin‘ the high Life eben. Doch wie kam die Marke Robins Jean in die Oberliga? Was ist der Grund dafür, dass Robin Chretien nach eigener Aussage keine Stars für Werbezwecke engagieren muss, sondern sie von selbst zu ihm kommen?

Die Antwort mag vielleicht etwas banal oder gar langweilig klingen – als Chretien im Jahr 2005 startete, tat er im Prinzip mit seinen Jeans genau das, was alle taten. Ed Hardy feierte bei den Promis erste Erfolge und der Biker-Schrägstrich-Rockstar-Look war noch besonders und frisch, also entschied er sich, einfach mitzumischen. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Marken aus dieser Zeit, schaffte es Robin Jeans allerdings, seine Relevanz nicht nur zu bewahren, sondern sogar konsequent auszubauen.

Der Biker-Stil der Jeans ist nach wie vor unverkennbar, doch sie wirken ganz und gar nicht in der Zeit hängen geblieben. Chretien geht es nämlich vielmehr darum, immer wieder Grenzen auszuloten, Neues auszuprobieren und Mut zu beweisen. Das zeigt sich durch Hosen, die mit einer glänzenden Schicht überzogen sind und aussehen, als wären sie aus Leder – obwohl aus reinem Denim sind. Das zeigt sich durch Jeans, die mit aufwendigen Animal Prints verziert sind. Das zeigt sich durch aufwendig verzierte Backpockets mit kleinen Details, Reißverschlüssen und natürlich dem unverkennbaren Robins Jean-Logo: Der Name der Marke auf einer beflügelten Banderole.

Dass bei all dem Chic auch die Nachhaltigkeit der Produktion nicht zu kurz kommt, dafür setzt sich Chretien nach eigenen Aussagen persönlich ein: Strikte Kontrollen, umwelt- und gesundheitsschonende Herstellung und Stonewash-Verfahren machen Robins Jean zu einer hochwertigen Marke, die man ganz ohne Gewissensbisse tragen kann.

Wie die Geschichte weiter geht? Gespannt schauen die Stars, Sternchen, Fashionistas und Mode-Interessierten auf die neuen Kollektionen des Wunderkinds aus Lyon. Dass Chretien auch in Zukunft für die eine oder andere Überraschung gut sein wird, gilt als sicher. Dass seine Jeansmode von Bestand sein wird auch. Schließlich ist sie der beste Beweis, dass Denim-Labels auch im High Fashion-Bereich länger als nur eine Saison Bestand haben können.

California Love – American Apparel, oder: das bessere Hollister

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Liebe Freunde, Anhänger und Bewunderer des Skinny-Jeans-Trends, euch ist es selbstverständlich bereits klar. Einige wenige Nachzügler, die eben etwas länger brauchen, oder die sich erst vollends von Modetrends überzeugen lassen wollen, wird es vielleicht sogar noch überraschen folgendes zu hören: „American Apparel“ ist DIE Marke, wenn es darum geht, die perfekte Mode für derzeitige Trends zu finden.

Tatsächlich ist American Apparel seit nunmehr drei, vier Jahren das absolute Trendsetter-Label. Zwar „setzt“ das Label aktuelle Trends nicht wirklich fest, gleichwohl ist es stets an vorderster Front dabei, wenn es darum geht aktuelle Trends von der Straße auf die große Bühne zu bringen. Dies erfordert einen guten modischen Riecher, eine schnelle handwerkliche Umsetzung der Ideen und eine einzigartige Vermarktung. All das beherrschen die kreativen Köpfe bei dem kalifornischen Denim-Label nahezu perfekt.

Gegründet wurde die Marke 1989 durch den kanadischen Egozentriker Dov Charney. „Egozentriker“ ist dabei keineswegs eine Übertreibung – Charney versteht es, aufzufallen. Ob dies im Negativen oder im Positiven passiert, ist für ihn dabei offenbar zweitrangig. Wie sagt man schließlich so schön? – „Schlechte Presse ist besser als keine Presse“. Von schlechter Presse hat Charney dabei mehr als genug. Ob er nun abgehobene Interviews in Boxershorts gibt, oder sogar vor einer Reporterin masturbiert – der Popularität dieses Mode-Berlusconis und dem Erfolg seiner Mode haben all diese Skandale nicht wirklich etwas anhaben können.

So zweifelhaft das Verhalten des Firmengründers auch sein mag, die Qualitäten seines Labels lassen sich einfach nicht von der Hand weisen. So ist American Apparel nicht nur einfach das, was man gemeinhin als „hip“ bezeichnen würde, sondern trifft zudem auch durch seine nachhaltige Produktionsweise auch genau den Nerv der Zeit. Vollkommen Sweatshop-frei produzierte Ware anzubieten ist es etwas, das Modemarken dieser Preiskategorie selten leisten können. Durch American Apparel scheint es erstmals möglich zu sein, trendige, bezahlbare Denims kaufen zu können, ohne damit mit gesenktem Haupt voller Scham durch die Straßen laufen zu müssen: Kinn hoch, Brust raus, zeigt es allen, schreit es raus: „Ich trage Hosen, die nicht von Pakistanis in Akkordarbeit für einen Hungerlohn gefertigt wurden!“ Einen Schulterklopfer für den Bio-Menschen, bitte!

Die nicht gerade wenigen weiteren guten Taten der Marke aufzuzählen wäre angebracht, aber müßig, daher vertraut uns: für Mode-Freunde mit Nachhaltigkeits-Bewusstsein und einem Herz für Planet Erde gibt es kaum eine bessere Wahl, als die Mode des US-Labels. Doch natürlich stellt sich bei all der „Wir lieben die Menschen und die Erde“-Propaganda die simple Frage nach dem Look. Wir haben es bereits angedeutet, doch an dieser Stelle noch einmal in aller Deutlichkeit: American Apparel ist auch nach drei Jahren des Überhypes das (bezahlbarste) Trendlabel der Stunde.

„AA“ ist dabei nicht nur das Mutterlabel aller Skinny-Jeans-Fans sondern auch bei aktuellen Trend-Strömungen ganz vorne mit dabei. Die bekannten und stark beliebten „Skin Slacks“ machen eine ebenso gute Figur, wie die freizeitmäßigen Sweatpants. Zudem gibt es standard-mäßige Five-Pockets und simple Worker-Pants sowie traditionelle Regular Fits. Frauen lieben die hochgeschnittenen Waist-Pants aus bequemen Stretch-Material und die super-engen Reiter- oder Discohosen mit dem typischen 90er Schimmer-Effekt. Kurzum: In American Apparel braucht man sich um die Trend-Frage keinen großen Gedanken mehr zu machen, da eigentlich das gesamte Sortiment stets ultra-aktuell gehalten wird.

Das gilt übrigens nicht nur für die hochwertigen Denims und Stoffhosen, sondern ebenso für Unterwäsche (aufreizend bis sportlich), für ultratrendige Ledershorts oder für banale Trend-Huschen wie Graphic-T-Shirts, Vintage-Schuhe oder verrückte Stoffketten.

In puncto Verfügbarkeit ist American Apparel ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist AA-Mode in Europa noch nicht so weit verbreitet, wie in anderen Teilen der Welt, andererseits sorgt genau das dafür, dass die Marke noch nicht so ausgelutscht und überhypet wirkt, wie andere Marken. Die hiesige Vermarktung kommt gerade erst ins Rollen. Zudem wird hier im Gegensatz zu Labels wie Hollister und A&F nicht mit überdimensionalen Schriftzügen, sondern etwas dezenter gearbeitet. Die perfekten Voraussetzungen für Langlebigkeit und dauerhaften Erfolg im Mode-Business. Wir glauben an euch, ihr American-Apparel-Menschen. Aber haltet bitte euren Chef in Zukunft etwas im Zaum, okay?

Auf die Länge kommt es an – Hosen und die Längenproblematik

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Wer über Jeans und ihren Schnitt diskutiert, der sollte ein entscheidendes Kriterium niemals außer Acht lassen: ihre Länge. Aufkommende und abklingende Trends bei Jeans stehen nämlich oft auch für Längen-Cuts, die sich in schöner Regelmäßigkeit abwechseln: Jeans-Shorts, 7/8 und 3/4-Schnitt… da kann schon mal Verwirrung aufkommen. Welche wesentlichen Längen-Unterschiede gibt es also, wenn es zum Denim-Schnitt kommt? Und wer darf welche Art tragen? Wir verraten es euch in unserem kleinen Special zu Jeans-Längen.

Der regular Joe

Am weitesten verbreitet, am besten bewährt, allen Trends standgehalten – die Rede ist ganz klar vom regulären Jeans-Cut, sozusagen der „Fullsize“-Jeans. Jeans von der Hüfte bis zum Fußrücken sind die Standard-Länge und gelten als traditionelle, unkaputtbare Jeanslänge. Und was vor Ewigkeiten bei den Cowboys gut aussah, kann sich auch heute noch sehen lassen. Immerhin muss man sich bei der langen Jeans viel seltener fragen, ob sie nun in oder out ist. Zudem findet sich beim „regular Joe“ das richtige Modell für jede Statur: wer etwas mehr auf den Schenkeln hat, trägt weiter geschnittene Modelle, schmale Leute wählen die angesagten Skinny- oder Röhrenjeans. Unter der normalen Jeans-Länge gibt es zudem eine dermaßen große Auswahl unterschiedlicher Cuts, Farben, Muster und Looks, dass es für das Shopping-Herz eine wahre Freude ist, nach neuen Modellen zu suchen. Die Jeans in normaler Länge ist schlicht und einfach die beste, die man sich vorstellen kann – eben weil sie so ist, wie sie ist. Simple as that!

Der 7/8-Schnitt

Achtung, Achtung! Die 7/8-Jeans wird von diversen Seiten bereits zum Jeans-Hype 2013 ausgerufen. Jedenfalls wurden bereits im vergangenen Jahr die ersten Hollywood-Starletts wie Mena Suvari (http://www.vogue.de/var/vogue/storage/images/home/vogue/mode/mode-trends/cropped-jeans/mena-suvari-spl443721_006/14559185-1-ger-DE/mena-suvari-spl443721_006_v210x315.jpg) mit dem Hochwasser-Cut gesichtet. Die 7/8-, oder oft auch Capri-Hose genannt, bedeckt nicht das ganze Bein sondern endet oberhalb der Knöchel und wird dort meist einmal herumgekrempelt. So lässt sich das Teil perfekt zu Stilettos oder Stiefeln kombinieren. Der Cut bleibt der Damenwelt vorbehalten, gerade die etwas weiter geschnittenen Modelle können aber von Mädels verschiedener Konfektionen problemlos getragen werden. Ein Trend, den man unbedingt im Auge behalten sollte!

Der 3/4-Schnitt

Zwischen 7/8- und dem 3/4-Schnitt besteht akute Verwechslungsgefahr! Dabei deutet es der Name bereits an: Die 3/4-Hosen sind natürlich noch ein kleines Stückchen kürzer als die 7/8-Modelle, sie enden nämlich unterhalb des Knies. Die 3/4-Jeans bietet natürlich ähnliche Vorteile, wie ihre längere Schwester: sie eignet sich perfekt dafür, die Aufmerksamkeit auf ein paar hinreißende Schuhe zu richten, sie zeigt Bein ohne die Gefahr eines Billig-Looks. Die Trend-Aussichten sind für die 3/4-Hosen zwar nicht ganz so rosig, wie bei den 7/8-Modellen. Das heißt aber nicht, dass für sie Trage-Verbot herrscht, im Gegenteil. Sobald die Temperaturen wieder nach oben klettern können die Stücke wieder bedenkenlos gerockt werden!

Shorts

Shorts sind eine paar herrlich unkomplizierte Jeans-Variante. Zum einen können sie sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden, zum anderen lassen sie unglaublich viel Raum für Individualität und Kreativität. Klar, man kann auch ein kleines Vermögen für Designer-Shorts ausgeben. Das wahre Fashion-Victim legt jedoch selbst Hand an und fertigt sich Shorts aus alten Jeans selbst an. Besonders beliebt in den letzten Jahren: Jeans Shorts mit Polos und Hosenträgern. Ob das auch für 2013 gilt, bleibt bis zum Sommer abzuwarten, denkbar wäre es jedoch durchaus. Aber: Ob im Trend oder nicht, wer Shorts trägt, zeigt Haut – und das verlangt nach Selbstbewusstsein.

Hotpants

Kürzer als die Jeans-Shorts sind nur noch die Hotpants. Und sein wir ehrlich – ähnlich wie die längsten Modelle, gehen auch die kürzesten IMMER klar. Zumindest, wenn man die richtige Figur für sie hat. Ein knackiger Po, und lange, schmale Beine könnten kaum besser betont werden, als in ein paar knappen Hotpants. Ein modisches Highlight, welches natürlich allein für die Damen tragbar ist – was nicht heißen soll, dass nicht auch die Männer ein großes Vergnügen an den ultra-knappen Teilen haben. Bis man die Hotpants wieder auf den Straßen sehen kann, wird zwar wohl noch einige Zeit vergehen. Aber immerhin hat man nun noch einen Grund mehr, sich auf den Sommer zu freuen.

Die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden

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Wir alle sind Opfer des Online-Shoppingwahns. Sich durch seitenlange digitale Kataloge durchklicken, die Suchmaschinen nach einem ganz bestimmten Teil heiß laufen lassen, bestellen, anprobieren, zurückschicken – das ist unser Leben. So shoppt man heute. Der waschechte Online-Shopping-Hustler hat den gepflegten Kaufrausch 2.0 perfektioniert und weiß genau, wo er am besten an welche Sachen kommt – doch bei den Zahlungsmethoden kommen viele noch immer ins Schwimmen. Welche der vielen Möglichkeiten ist nun am besten, welche geht am schnellsten und welche sind sicher? Bankeinzug? Vorkasse? Oder doch PayPal? Wir stellen euch die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden vor.

Nachnahme

Der Klassiker beim Versandhandel. Die Ware wird bestellt und bei Anlieferung beim Postboten bezahlt. Das Prinzip „Ware gegen Geld“ ist vor allem bei den Menschen beliebt, die dem elektronischen Bezahlen noch immer nicht über den Weg trauen – und immerhin ist die Nachnahme auch eine der sichersten Zahlungsweisen überhaupt. Erst wenn man das Bestellte in den Händen hält, wird bezahlt. Frei von Nachteilen ist die Methode jedoch nicht. Zum einen ist sie durch zusätzliche Porto-Gebühren extrem hoch, zum anderen wird sie von vielen Händlern kaum mehr angeboten, weil es ein hohes Vertrauen des Verkäufers voraussetzt – während dieser seinen Teil der Pflicht erfüllt hat, hat der Käufer noch längst nicht bezahlt.

Vorkasse und Bankeinzug

Bewährt und extrem beliebt. Bei der Vorkasse überweist der Käufer den Kaufpreis des bestellten Artikels an den Verkäufer – und zwar bevor dieser die Ware verschickt. Eine in Zeiten von Online-Banking relativ schnelle und auch sichere Methode. Zwar zahlt man den Kaufpreis bereits, ohne dass man etwas bekommen hat – kann aber im Falle des Falles die Transaktion relativ problemlos rückgängig machen.

Per Bankeinzug wird ebenfalls im Vorfeld bezahlt, jedoch überlässt der Kunde hier dem Verkäufer das Recht, den Betrag selbstständig vom Konto abzubuchen. Man selbst wird also im Zahlverkehr gar nicht tätig. Der Bankeinzug ist deswegen auch ziemlich unbeliebt, obwohl er dem Käufer vollständige Rückbuchung erlaubt. Trotzdem: Selbstständig entscheiden zu können, wann und wie man zahlt ist ein Recht, auf das viele offenbar ungern verzichten.

PayPal

PayPal ist ein vergleichsweise neues Bezahlsystem, welches durch den Online-Versandhandel überhaupt erst aufgekommen ist. Entwickelt wurde es vom Auktionshaus EBay. PayPal erlaubt dem Kunden gegen eine geringe Gebühr pro Transaktion eine sehr schnelle und sichere Zahlung im Online-Versandhandel. PayPal funktioniert dabei wie eine Art elektronisches Konto, bei welchem die Kontodaten des eigenen „richtigen“ Kontos hinterlegt sind. Der Zahlungsempfänger erfährt die Kontodaten des Käufers gar nicht erst, sondern bekommt das Geld durch PayPal zugeschickt. Der Vorteil: Niemand außer PayPal braucht je wieder die eigenen Kontodaten zu bekommen. Ein sehr effizientes und nach einigen Jahren bewährtes System – und nebenbei mittlerweile unerlässlich für internationale Bestellungen.

Sofortüberweisung

Die Sofortüberweisung ist derzeit noch auf dem Weg zu dem Status, den PayPal bereits innehat. Das TÜV-geprüfte Bezahlsystem benötigt für eine Bestellung die Online-Kontodaten des Kunden samt PIN und TAN. Der Vorteil ist, dass man sich den lästigen Umweg über das Online-Überweisungsformular der Bank spart, indem man die entsprechenden Daten direkt beim Händler angibt. Das mag schnell und einfach sein, kann aber auch ziemlich gefährlich werden. Wohl nicht ganz ohne Grund übernehmen die meisten Banken keine Haftung, wenn hier irgendetwas schiefgehen sollte – schließlich trägt man extrem vertrauliche Daten auf Seiten abseits des eigenen Geldinstituts ein. Schwierige Angelegenheit.

Rechnung

Des Kunden liebste Zahlungsmethode. Er bestellt, die Ware kommt an, wird ausgiebig anprobiert und erst dann geht es an die Bezahlung. Vorausgesetzt die bestellten Schuhe, Hosen und Kleider gefallen dem Käufer überhaupt. Wenn nicht, werden sie direkt an den Verkäufer zurückgeschickt – ohne, dass auch nur ein Cent im Vorfeld gezahlt wurde. Bestellen auf Rechnung ist das wohl kundenfreundlichste und gleichzeitig verkäuferfeindlichste Bezahlsystem – und kann daher nur von den größten Online-Versandhändlern (wie z.B. Zalando) angeboten werden. Nichtsdestotrotz, Versandhandel auf Rechnung ist und bleibt der Traum eines jeden Online-Shopping-Suchtis. Zu Recht!

Die Jeans-Trends 2013 – diese Looks bringt uns das neue Jahr

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Das alte ist vergangen, das neue angefangen… Ja, ja wir haben es gehört. Und während wir immer noch von der Silvesternacht verkatert aus unseren roten Augen gucken und kaum glauben können, dass der Jahreswechsel nun schon wieder einige Tage zurückliegt, dreht sich auch die Modewelt beständig weiter. Hallo! Aufwachen, ihr Schlafmützen! Es wird dringend Zeit, sich mal mit den Jeanstrends des neuen Jahres zu befassen! Was genau erwartet uns? Was droht uns? Was wird spannend, interessant und was wird eher zu vernachlässigen sein? Wir haben uns da mal umgehört…

Jeans in Herbstfarben

Modeinstanzen wie die Vogue haben es bereits feierlich verkündet, die Stars machen es uns jetzt schon vor und die Händler ziehen fleißig nach: farblich deutet in diesem Jahr alles Richtung Herbst – und zwar ganz Jahreszeiten-unabhängig. Laubfarben, Brauntöne, Bordeaux, ein gedämpftes Senf- oder Goldgelb – das sind die Denim-Farben des Jahres 2013. Abseits dessen wird auch das klassische Indigo-Denimblue wiederbelebt werden. Damit wird für alte Trendhasen definitiv auch der Kauf eines brandneuen Modells im frischen, kräftigen Blau notwendig – gerne auch ganz ohne Waschung und Used-Optik. Diese wird zwar auch 2013 noch präsent sein, gegenüber den Plain-Modellen jedoch deutlich an Popularität einbüßen.

Skinny bleibt, Schlag kommt, Leichtigkeit hält Einzug

Gute Nachricht für alle, die sich im letzten Jahr mit einem lebenslangen Vorrat an Skinny-Jeans eingedeckt haben: Für 2013 bleibt uns der schmale Look vorerst erhalten. Jedoch bekommt er Gesellschaft. Diverse Modehäuser arbeiten nämlich weiter akribisch am Comeback der Schlaghose. Während diese bereits 2012 und 2011 vereinzelt wieder zu sehen war, scheint in diesem Jahr die Zeit reif für das große Comeback. Mit Vollgas voraus prescht vor allem das New Yorker Denimlabel Seafarer. Die Traditionsmarke belebt nämlich 2013 ihre klassisch-locker geschnittenen und taillenhohen Schlaghosen aus den 70ern wieder.

Die zudem weiterhin angesagten Premiummarken setzen auf verstärkt auf dem Verbindung von ansprechendem Look und gesteigerten Tragekomfort. So arbeiten diverse Hersteller an ultraleichten Jeans, die maximale Bewegungsfreiheit bieten sollen und lässig aussehen.

Wellness für die Beine

Etwas ganz besonderes hat sich für das Jahr 2013 die deutsche Denim-Marke Wrangler ausgedacht. Sie will im Frühjahr eine Art Wellness-Linie ihrer Jeans auf dem Markt bringen, die den vielversprechenden Namen „Denim Spa Therapy for Legs“ trägt. Was verbirgt sich hinter dem mysteriösen Titel? – In die Jeans sollen „Wellness“-Stoffe eingearbeitet sein, die ihr einen besonderen Jasmin-Duft verleihen, die Haut pflegen und sogar gegen Zellulite wirken sollen! Hört sich ordentlich nach Science Fiction an, sodass man auf die Veröffentlichung auf jeden Fall gespannt sein kann. Ob die Spa-Stoffe durch das Waschen der Jeans verloren gehen können und ob es aucg eine spezielle Version für Männer geben wird – etwa eine „BBQ“-Variante mit angenähtem Bierdosenhalter und Steaksoßen-Spender an der Gesäßtasche – ist leider noch nicht bekannt. So futuristisch sich die Idee aber anhören mag – ganz neu ist sie nicht. Marken wie GSUS arbeiteten bereits mit ähnlichen Ideen und verliehen ihren Jeans Aloe-Vera-Duft.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Was die Art und Weise angeht, wie man seine Denim zu anderen Kleidungsstücken kombiniert, wird uns in diesem Jahr keine Revolution erwarten. Die erwähnten Farben passen ganz hervorragend zu femininen schwarzen Blazern, und – solange die Temperaturen noch tief sind – perfekt zu ein Paar hinreißen (Combat-)Boots. Weiterhin kann bedenkenlos Kleidung aus Wildleder oder glänzende, funkelnde Accessoires zu den Jeans getragen werden. Zudem scheint ganz offenbar Denim-mit-Denim immer mehr Akzeptanz zu bekommen. Eine Jeansbluse, Jeansweste oder Jeansjacke zur Jeanshose? – sicherlich immer noch fragwürdig, aber immer mehr Leute scheint es zu gefallen.

Oh, 2013, was hast du mit uns vor? – Das sind also die Denim-Trends, die uns in diesem Jahr erwarten. Blicken wir also voller Vorfreude den kommenden Trends und Innovationen entgegen, die irgendwo zwischen zurückhaltendem Chic und absoluter Verrücktheit pendeln. Was sich im Endeffekt durchsetzen wird und was schneller wieder in der Versenkung verschwindet, als es auftauchte, das werden wir mit Freude beobachten. Wir sind bereit!

Ein Blick in die Kristallkugel: Die Jeanstrends der kommenden fünf Jahre

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In der schnelllebigen Modewelt sind fünf Jahre eine verdammt lange Zeit. Nach über 150 Jahren Jeans wissen wir jedoch: die Möglichkeiten sind noch immer nicht ausgeschöpft. Neben bestimmten Trends, die immer wieder kommen und gehen, kommen auch heute noch immer wieder neue hinzu. Neue Ideen findiger Designer oder stilsicherer Streetkids können die gesamte Jeans-Welt in Windeseile verändern oder ihr zumindest eine neue, interessante Facette hinzufügen. Wir haben einmal ein bisschen herumgesponnen, die alte Kristallkugel entstaubt und mal wieder einen Blick in die Zukunft gewagt. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit lässt sich nun sagen: diese Trends erwarten Jeans-Liebhaber in den nächsten fünf Jahren:

1. Die weiße Jeans

Noch ist die Farbenfreude voll im Trend. Neben der altbekannten Bluejeans stehen derzeit Denims in allen Farben des Regenbogens im Saft: Rot, Grün, Gelb – man weiß Bescheid. Doch jeder Trend findet mal ein Ende und so heißt es schon bald „Abschied nehmen“ vom colored-Jeanslook. Dafür wird die weiße Jeans ein umso furioseres Comeback feiern! Seid euch dessen bewusst – seitdem Dave Gahan und andere Popstars der 80er Jahre die Teile rockten, als gäbe es kein Morgen, haben sie zunächst die Modewelt erobert, nur um kurze Zeit darauf in der Versenkung zu verschwinden. Diese Zeiten sind schon bald dabei. Die enge, weiße Jeans kommt zurück! Macht euch gefasst!

2. Der Patch-Look

Jeans mit Patch-Look gab es ja bereits immer wieder, so einen richtigen Hype um die aufgenähten Stoff-Fetzen gab es jedoch bis jetzt noch nicht. Doch Veränderung liegt in der Luft – keine Prints, sondern rotzig-punkige Aufnäher werden schon sehr bald den Jeans-Look dominieren. Keine wirkliche Überraschung, schließlich passen sie doch ganz hervorragend ins Bild der vom Destroyed-Look geprägten Jeans der letzten Jahre. Und was so lange Zeit so große Löcher hatte, gehört schließlich irgendwann geflickt. Selbst Jeans, die in großen Teilen lediglich aus Aufnähern bestehen und kaum noch den darunterliegenden Denimstoff erkennen lassen, sind denkbar. Hauptsache schrill, auffällig und bunt. Wir sind gespannt.

3. Stilvoll-Traditionell

Gebt den Leuten noch ein, zwei Jahre und der stilvoll-traditionelle Look ist wieder der absolute Übertrend. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar, dass man nach all den farbenprächtigen, demolierten und bis ins unendliche verzierten Jeans endlich mal wieder was Handfestes haben will. Wir können es daher kaum erwarten, die ganz normale Blue Jeans in ihrer Standard-Farbe mit ihrem Standard-Schnitt an den Beinen zu tragen. Irgendwann gehen wir eben alle wieder zurück zu den Wurzeln. Und was heute noch etwas langweilig und altbacken erscheint, wird schon bald wieder auf der Höhe der Zeit sein. Merkt euch unsere Worte, wenn die plain Jeans mit ihrem geraden Schnitt in demnächst wieder überall zu sehen sein wird.

4. Der burned & shot-Look

Über Jahre hinweg haben die Designer-Fritzen alle möglichen Arten, wie man eine Jeans kaputtmachen kann, durchdekliniert und uns dies als großen Trend verkauft. Okay, schließlich hat es auch gut bei uns funktioniert und wir haben die Teile gekauft als gäbe es kein Morgen. Aber was haben wir denn nun alles für verschiedene Destroyed-Optik-Elemente gehabt? Aufgeschlitzt, verschlissen, ausgeblichen… kennt man alles bereits zur Genüge. Wie wäre es also mal als nächstes mit dem burned&shot-Look? Hier an der Jeans mit Feuerzeug und Deospray ein bisschen herumzündeln, da ein paar Einschusslöcher mit Opas Luftgewehr reinmachen – schon haben wir ein neues Level auf der Destroyed-Skala erreicht. Noch könnt ihr den Look DIY-mäßig umsetzen und als Vorreiter gelten, bevor er in spätestens vier Jahren wieder überall zu sehen sein wird – Beeilung!

5. Der Baggytrend

Na gut, bleiben wir vorsichtig. So ausgelutscht, wie ausgebeulte übergroße Baggys derzeit sind, wird es schon seine fünf, mindestens vier Jahre dauern, bis die Teile wieder ins öffentliche Interesse gelangen. Momentan sind die Frauen mit ihren Boyfriend-Hosen und die Männer mit ihren Relaxed-Fitted Jeans aber auch ohne Baggys ausreichend ausgestattet. Aber Vertraut uns, die XXXL-Baggys werden definitiv zurückkommen. Und zwar nicht nur, weil die Bevölkerung ohnehin immer übergewichtiger wird und es mehr Problemzonen geben wird, die es zu kaschieren gilt, sondern auch aus viel profaneren Gründen. Der Baggy-Schnitt ist im Vergleich zum Schlaghosen- oder Bootcut sowie dem Skinny-Stil noch recht jung. Er hatte einen einzigen richtigen Run und ist daher modemäßig noch unverbraucht genug, um mindestens ein handfestes Comeback zu feiern. Und in wenigen Jahren wird es kommen, vertraut uns!

Die beste Denim Unterwäsche und wenn die Jeans mehr preisgibt, als sie verdeckt

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Es gibt ein Problem, welches nicht mit den Baggys begann und auch nicht mit ihnen endete, auch wenn es häufig mit ihnen in einen Topf geworfen wird. Die Rede ist von der Unterwäsche-Präsentation. So, wie manche Leute ihre Jeans tragen, kommt das nicht selten einer ungewollten Fashion-Show für Unterhosen gleich – und das obwohl die Jeans doch eigentlich darüber getragen wird. Was ist davon zu halten?

Immerhin, die Zeiten in denen sich die älteren Semester auf der Straße noch angewidert wegdrehten, wenn sie bei jemandem die Unterwäsche durch die Hose blitzen sahen, sind mehr oder weniger vorbei. Heutzutage provoziert es kaum mehr jemanden, wenn man seine Jeans luftig und locker trägt. Und dennoch ist es immer wieder ein Diskussionspunkt unter Fashion-Freunden. Wie viel darf man von dem, was man drunter trägt, denn nun eigentlich preisgeben?

Natürlich gibt es wie so oft hier keine eindeutige Antwort, kein Richtig und auch kein Falsch. Nichtsdestotrotz trieb die Frage danach, was genau erlaubt sei und was nicht, teils bizarre Blüten. Es muss irgendwann vor rund zehn Jahren gewesen sein, als es bei jungen Mädchen unsagbar in gewesen ist, den Begriff „Hüfthose“ extrem weit auszulegen. Jeans saßen dann gerne mal so tief, dass man bei der kleinsten Bück- oder Hochbewegung, ja oft sogar schon beim einfachen Sitzen auf einem Stuhl freien Blick auf den nackten Hintern hatte. Zufälligerweise fiel dieser „Trend“ in denselben Zeitraum, in dem String-Tangas gerade wieder so richtig angesagt waren. Als Mann kann und sollte man sich darüber wahrscheinlich besser nicht beschweren, dennoch treibt einem der Gedanke an diese Zeit unweigerlich ein Schmunzeln ins Gesicht. Schließlich ist das, was damals als absolut legitim und sexy galt, heute als billig oder sinnlos provokant verpönt. Sind wir etwa verklemmter geworden? Oder sind wir einfach aufgewacht und haben gemerkt, dass das einfach nicht viel mit Style zu tun hatte?

Männern hingegen scheint man es nach wie vor nicht wirklich übel zu nehmen, wenn sie ihre Unterwäsche in der Öffentlichkeit präsentieren. Moderne Jeans, ganz egal ob Slim, Tight oder Lose-Fit werden fast ausnahmslos auf Hüfthöhe oder noch tiefer getragen. Je nachdem, wie nun das Shirt geschnitten ist, kommt da auch schnell die Boxershorts (respektive der Feinripp-Schlüpfer) zum Vorschein. Man hat fast das Gefühl, Jungs präsentieren ihre Unterhose ähnlich stolz, wie es die Mädels vor einigen Jahren mit ihren Tangas taten – und die Ladys honorieren es. Es gibt schließlich für Frauen kaum einen besseren Zeitvertreib, als Männern zu sagen, was sie von deren Unterwäsche halten, ihnen Verbesserungsvorschläge zu machen und Kaufempfehlungen zu geben. Hinzu kommt die bei den Labels immer exzessiver angewandte Used- oder Destroyed-Optik, welche Löcher von derartigen Ausmaßen in die Jeans einarbeiten lässt, dass man tatsächlich weitestgehend freien Blick auf das Muster der Unterwäsche hat. Auch hier sind entsprechende Kommentare vorprogrammiert.

Wie gesagt – die absolute Wahrheit, die ultimative Meinung  gibt es hier höchstwahrscheinlich nicht. Vielleicht ist der Trick einfach, die Wage zu halten. Fast alle sind sich einig: Dass jemand seinen halben Arsch präsentiert, ist wahrscheinlich ein Fakt, der in der Regel nicht so gut ankommt. Die Unterwäsche mal hervorblitzen zu lassen, um anderen einfach klarzumachen, dass man auch in diesem Bereich in der Lage ist, geschmackvoll auswählen zu können, sollte wohl aber klargehen. Manchmal reicht es ja auch schon, bei einer etwas tiefer sitzenden Jeans einfach zu einem etwas länger geschnittenen Oberteil zu greifen. Entsprechende Tank Tops, Shirts, Hoodies oder ähnliches sollte wohl jeder besitzen. Dann klappt es auch mit der Provokation – gezielt, aber eben nicht plump.

Als Kerl trägt man die Boxer am besten wie Christiano Ronaldo in dem Video.

Deine Jeans ist dein Leben

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Unsere Jeans ist kein Kleidungsstück, wie all die anderen. Man sagt das natürlich oft, an vielen Menschen jedoch scheint der Sinngehalt einer solchen Aussage auch heute noch spurlos vorüber zu gehen. Dabei trifft es den Nagel auf den Kopf: Eine Jeans ist wie guter Whisky. Sie braucht ihre Zeit, muss reifen und wird mit dem Alter immer besser. Die ideale Jeans hat uns begleitet – überallhin, ein Leben lang. Das hier ist die Lobeshymne auf die ALTE Jeans.

Manche gehen mit ihrer Jeans um, als wäre sie ein rohes Ei. Sie wird nur an besonderen Tagen getragen, es darf kein Fleck darauf kommen und sie darf selbstverständlich nie gewaschen werden – und wenn, dann nur per Hand in der Badewanne. All das natürlich, weil sie ein kleines Vermögen gekostet hat. Ist das der Trick zu einem zufriedenen Leben mit einer Jeans? – Nicht unbedingt. Oder besser: Eigentlich gar nicht.

Die Jeans, die wirklich etwas hermachen, zeichnen sich nicht durch ihren materiellen Wert aus. Ganz im Gegenteil, sie glänzen mit den Sachen, die man für kein Geld der Welt kaufen kann: Sie haben Charakter, sie sind einzigartig, sie haben uns in unserem Leben lange Zeit begleitet. Das müssen beim besten Willen keine 500 Euro-Modelle sein. Das kann ein einfache Diesel-Jeans sein, oder eine simple Replay – ganz egal. Sie muss auch keine Waschung haben, sie hat auch diese vorgefertigte Used-Optik nicht nötig. Sie entwickelt sich zu dem, was sie ist. Das mag vielleicht etwas länger dauern, dafür ist es ein einmaliger Prozess.

Stell dir vor, du kaufst eine klassische, einfarbige Jeans. Du trägst sie, wie du es kennst. Du wäschst sie, nachdem du sie ein paarmal anhattest. Du fährst in den Urlaub, packst sie in deinen Koffer, trägst sie in fernen Ländern. Irgendwann kommt versehentlich ein Fleck drauf, der nicht mehr herauszuwaschen geht, aber du schmeißt sie nicht weg. Nach fünf, zehn, fünfzehn Jahren ist es schließlich DEINE Hose. Sie ist MIT dir gewachsen und sie ist AN dir gewachsen. Sie erzählt DEINE Geschichte. Sie war mit dir in diesem Steak-Restaurant in Texas. Sie war mit dir auf den staubigen Straßen in Indien. Warum solltest du dieses Kleidungsstück, das deine Lebensgeschichte kennt und widerspiegelt, einfach gegen ein neues austauschen, wenn es dich doch repräsentiert, wie kaum ein anderes?

Der Status, den eine Jeans nach Jahren und Jahrzehnten des Tragens hat, ist mit nichts anderem, als mit purer Magie zu vergleichen. Für Viele mag es dann nur ein altes Kleidungsstück sein, für dich ist es Teil deines Lebens. Was begleitet uns schon so dicht an allen Orten dieser Welt wie unsere Kleidung? Die mit dir gewachsene Jeans ist die schönste aller Jeans.

Kein neues Modell kann da mithalten. Manchmal vergisst du es, weil du es für selbstverständlich hältst. Du verlierst den Blick für das Besondere an ihr. Du bemerkst nicht, dass die kleinen Löcher, die sich langsam an ihr bilden, das ausgewaschene Aussehen, ihre ausgebeulten Knie genau das sind, wofür du bei einer neuen Hose hunderte Euros bezahlten würdest. Dabei hast du es alles hier vor dir, es ist dein Werk. Dein Leben hat diese Jeans designt.

Nicht falsch verstehen: Das hier soll nicht heißen, du sollst dir keine Denim mehr kaufen. Das hier ist einfach ein Plädoyer gegen das Wegschmeißen von Jeans. Das hier soll dich einfach deine Jeans wieder Wert schätzen lassen. Es soll deinen Blick dafür schärfen, dass „alt“ nicht mit „schlecht“ gleichzusetzen ist. Im Gegenteil, es ist „besser“. Viel besser.

Wenn du das nächste Mal den Kleiderschrank aussortierst, dann tu das bei vollem Bewusstsein. Mach dir den Spaß und trag mal diese alte Denim, die schon seit drei Jahren unbenutzt und ramponiert da drin rumliegt. Nimm mal die Hose, die du letztens noch beim Malern getragen hast, wirf sie in die Waschmaschine und frag dich ganz offen, ob sie nicht genauso wie eine Jeans aussieht, für die andere 1000 Euro bezahlen würden. Es ist alles eine Frage des Blickwinkels.

Fünf unstylische Situationen…

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…die jeder schon einmal in Jeans durchlebt hat

Perfektes Auftreten, stylisch aussehen, die Blicke auf sich ziehen – das ist das, was wir anstreben, wenn wir uns unsere schicksten Denims anziehen und raus in den Tag gehen. Gut auszusehen ist im Interesse eines jeden modebewussten Menschen. Was dabei leider Gottes viel zu oft vergessen wird: Nobody is perfect! Jede Wette, jeder noch so stilbewusste Mensch hat schon mal – egal ob bewusst oder unbewusst – schon gänzlich unstylische Sachen mit seinen geliebten Jeans gemacht. Und vielleicht hat er oder sie es sogar gänzlich genossen? Es macht ja schließlich auch Spaß, mal auf alle Konventionen ordentlich zu pfeifen und sich einfach gehen zu lassen… oder?

Voll gefressen – Knopf auf!

Man kennt das Problem vor allem in der Weihnachtszeit. Ein üppiges Drei-Gänge-Menü wurde bei Mama oder im Restaurant verputzt und die Augen waren mal wieder deutlich größer als der Mund. Man kann sich drehen und wenden – aber der volle Bauch findet absolut keinen Platz mehr hinter dem engen Jeans-Bund. Bevor die Wampe die teure Jeans in Stücke sprengt, hilft nur noch Eines: den obersten Knopf aufmachen. Das entspannende Gefühl des sich ausbreitenden Ranzens zählt du den größten Erlösungen seit Menschengedenken. Eine Wohltat, die sich nach eigenen Recherchen sowohl Männer als auch Frauen (oft im Verborgenem) bereiten. Unheimlich unstylisch, aber unheimlich entspannend. Freiheit für die Plauze!

Jeans ohne Gürtel tragen

Für die einen ein absoluter Mode-Fauxpas, für andere no Problemo: Eine Jeans ohne Gürtel zu tragen. Tatsächlich verzichten viele darauf, Gürtel in eine Hose zu machen, die auch ohne perfekt sitzt. Die gegenläufige Meinung argumentiert hingegen, dass Jeans ohne Gürtel „leer“ aussehen, dass etwas fehlt und dass man sich damit so richtig blamiert. Nun, ganz so schlimm mag es vielleicht nicht sein, aber dass eine Jeans so ganz ohne Gürtel etwas verloren aussieht, kann man nicht bestreiten. Zudem ist dies ein durchaus vermeidbarer Fehler – schließlich sollte jeder Jeans-Besitzer auch mindestens einen Gürtel parat haben. Wer stattdessen auf die gerade wieder angesagten Hosenträger setzt, ist übrigens aus dem Schneider, denn das ist eine mehr als willkommene Alternative zum Gürtel.

Grasflecken auf der Jeans rocken

Ja ja, die sorglosen Kindheits-Tage. Wer erinnert sich nicht mehr an das gedankenlose Toben im Kindergarten, im Park, auf den Wiesen. Da warf man sich noch voller Hingabe auf den Boden, in den Dreck und rutschte fröhlich auf den Knien umher. Das Ergebnis waren die bekannten grünen Grasflecken auf der Jeans, die wir so stolz mit uns herumtrugen, als wären es Abzeichen. Fast ein bisschen wehmütig saß man vor der Waschmaschine, nachdem es von Mama Ärger gegeben hatte. „Gerade frisch gewaschen – und jetzt schon wieder das!!“ – Tja, wenn unsere Mütter gewusst hätten, was wir gleich am nächsten Tag mit der Hose wieder vorhatten…

Hosenklammern fürs Fahrradfahren

Das Auto ist in der Werkstatt, Bus fahren nervt, fürs Taxi ist man zu geizig. Wenn nichts mehr geht, schwingt sich selbst der Bequemste hin und wieder mal aufs gute alte Fahrrad und radelt zum Ziel. Doch wie soll das funktionieren, ohne in Gefahr zu laufen, mit der brandneuen 200 Euro-Jeans in die Kette zu geraten? Schmierfett und Öl an der Edel-Denim? – Eher suboptimal. Zum Glück gibt es da diese herrlich trottelig aussehenden, Jeans-Klemmen, welche die Hose eng am Bein halten und dafür sorgen, dass kein Zahnkranz dem Stoff zu nahe kommen kann. Am besten noch bedruckt mit Werbung und in Reflektor-Optik. Herrlich nützlich und herrlich peinlich – grandios!

Hosenstall offen stehen lassen

JEDER Mann – und sogar einige Frauen – kennen diese Problematik. Und trotzdem passiert es immer wieder. Man meint eigentlich immer daran zu denken, beim Morgens-Anziehen oder nach dem Toilettenbesuch den Reißverschluss der Jeans zuzuziehen, doch irgendwie steht das blöde Ding trotzdem hin und wieder offen. Die darauf folgende Situation ist für alle Beteiligten seltsam: Die, die es bemerken, schmunzeln, wissen aber meist nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen und klären nicht über das Missgeschick auf. Und wenn man es dann selbst nach zwei Stunden bemerkt, fragt man sich mit hochrotem Kopf, wie viele wohl schon freien Blick auf die Unterwäsche hatten. Eindeutig unser Jeans-Fauxpas Nummer Eins! Macht aber nix, kann jedem Mal passieren!

Den Weg geebnet – diese Stars verhalfen der Jeans zu ihrem Erfolg

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Die Jeans ist schon ein klasse Produkt: Robust, niemals out, Zeiten überdauernd. Doch ihre Popularität kam nicht über Nacht. Oft haben wir bereits davon gehört, dass sie Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine reine Arbeiterhose war. Vielleicht wäre das auch heute noch so, wenn es nicht einige große Stars, Persönlichkeiten und Musiker gegeben hätte, die der Jeans zu ihrer heutigen Bedeutung verholfen haben. Sie haben einem vormals zweckmäßigen Kleidungsstück einen modischen Sinn gegeben. Sie haben das Mysterium Jeans erst zum Leben erweckt. Sie sind die großen Jeans-Stars des vergangenen Jahrhunderts.

James Dean

James Dean war eines der absoluten Jugend-Idole der 50er Jahre. Keiner verkörperte den amerikanischen Traum vom jungen, männlichen Sexsymbol besser, als der kalifornische Schauspieler. Mit seiner Rolle im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ erlangte nicht nur Dean selbst den Durchbruch, sondern auch die Denimjeans, die er im Film trug. Es handelte sich dabei nicht um irgendein Modell, sondern um die Levis 501, den Jeans-Klassiker schlechthin. Dean verkörperte in dieser Hose, kombiniert mit seiner lässigen Bikerjacke, der Sturmfrisur und seinem Sportwagen das Schönheitsideal des Amerikas der 50er Jahre und war modisches Vorbild für eine gesamte Generation. Dass die Jeans fester Bestandteil der Alltagsmode werden konnte, ist maßgeblich auf diesen Mann zurückzuführen.

Elvis

Er war der Ausnahme-Sänger des 20. Jahrhunderts, einer der erfolgreichsten Künstler überhaupt und der Inbegriff des Rock and Rolls der 50er und 60er. Wer das Rock-Phänomen dieser Zeit aber allein auf die Musik reduziert, der täuscht sich. Mit ihm einher ging nämlich auch eine modische Revolution – die Mode, die James Dean vor allem auf der Leinwand präsentierte, trug Elvis bei seinen Auftritten auf den Konzertbühnen und im Fernsehen. Da durfte natürlich auch die Jeans nicht fehlen. Außerdem konnte niemand so schön in Denims tanzen, wie der Superstar aus Mississippi. Elvis war nicht nur eine Entertainerlegende, er war eine Entertainerlegende in Jeans.

Marilyn Monroe

Schon klar, das erste Bild, das im Kopf erscheint, wenn man den Namen „Marilyn Monroe“ hört, ist sie in einem weißen Kleid, welches durch einen Luftstoß nach oben gewirbelt und notdürftig von dem blonden Sexsymbol unten gehalten wird. Doch Marilyn provozierte eben auch als weiblicher Superstars in Jeans – in diesen Zeiten ein unvorstellbarer Tabubruch. Das Pin Up posierte für zahllose Bilder und Filme in hautengen Jeans. Sie präsentierte ihre Kurven in Denims, welche, wie damals üblich, oberhalb des Bauchnabels saßen. Zudem etablierte sie sogar die Denim-Jacke bei Frauen. Doch was damals provozierte, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Und wir verdanken es nicht zuletzt Marilyn Monroe.

Jane Birkin

Machen wir einen kleinen Zeitsprung in die späten 60er Jahre: Die Hippie-Bewegung war in vollem Gange, Peace war in, Krieg out und Regeln existierten lediglich, um gebrochen zu werden. Das galt nicht zuletzt auch für Modefragen. Den Weg, den Marilyn Monroe bereits eingeschlagen hatte, ging Hippie-Ikone Jane Birkin noch weiter. Sie festigte in der ganzen Welt das Bild einer Frau in Jeans. Sie trug die Denims stolz und machte dies zu etwas ganz Alltäglichem, etwas Normalem. Unvergessen sind die aufreizenden Fotografien, die sie in halb aufgeknöpftem Hemd und löchrigen Schlag-Jeans zeigen. Das war nicht nur provokant und sexy, sondern auch unbedingt notwendig – und schließlich auch ein wichtiger Beitrag zur weltweiten Akzeptanz der Jeans.

Jimi Hendrix

Das, was Jane Birkin für die Frauenwelt während der Hippie-Bewegung war, war Jimi Hendrix für die Männer. Er trug gefühlt Meter-weite Schlaghosen, kombinierte sie mit Fransen-Westen, band Kopftücher um seine Afro-Haarpracht und spielte schief auf seiner E-Gitarre. Die Bilder seiner Auftritte und dem extravagantem Modestil gingen um die Welt, inspirierten Fashion-Interessierte und nahmen nachhaltigen Einfluss auf das, was heute als selbstverständlich gilt. Vor allem aber schockierte er mit seinen Jeans, die so gar nichts mit dem gerade halbwegs akzeptierten Rockabilly-Look der 50er zu tun hatten – und war damit maßgeblich mitverantwortlich für eine kleine (Mode-)Revolution.

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