Indigo vs. Schwarz vs. Farbenfroh – welche Jeans darf es sein?

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Indigo vs. Schwarz vs. Farbenfroh – welche Jeans darf es sein?

Eine neue Jeans soll es also sein – aber welche Farbe? Das traditionelle Indigo-Blau, ein klassisches Schwarz oder lieber ein knalliges Rot, Grün oder Gelb? – Die Color-Frage kann oftmals zur echten Gewissensfrage werden. Dazu kommen zahlreiche Faktoren, die die Entscheidung zusätzlich beeinflussen: Trend, Farbpsychologie und Marke. Wir wollen euch die Farbwahl der Denim ein kleinwenig erleichtern und lassen die drei Auswahlmöglichkeiten gegeneinander antreten. Denn auch wenn schlussendlich der eigene Geschmack entscheidet – eine kleine Hilfestellung kann nie schaden.

Tradition trifft Trend

Bei kaum einem anderen Auswahlkriterium für eine neue Denim wird der Zwiespalt zwischen Tradition und Trend derzeit so deutlich wie bei der Farbwahl. Ganz klar: Wer gezielt das traditionelle Design sucht, greift natürlich lieber zum kräftigen Indigo-Blau. So kennt man die Denim, so liebt man sie. Zudem heißt Indigo nicht gleich Indigo: Mittlerweile gibt es die Farbe in unzähligen Schattierungen, Helligkeiten, Abstufungen und natürlich Waschungen. „Zeitlosigkeit“ ist hier das Zauberwort. Wer jedoch Trendhamster ist und vor allem das sucht, was derzeit angesagt ist, greift zu farbigen Jeans. Der Colored-Denim-Trend der ausklingenden Herbst/Winter-Saison wird es nämlich ganz offensichtlich auch ins kommende Frühjahr schaffen. Das bedeutet: Senfgelb, Weinrot und diverse Laubfarben sind  nach wie vor das Ding der Stunde. Ausgedient haben dagegen die knalligen Neonfarben des letzten Jahres. Als Faustregel gilt: Farbenfreude ja, aber bitte in Maßen.

Der Allround-Look

Als echte Allround-Farbe hat sich dagegen (ja, wir wissen, dass es eigentlich eine Farbe ist)  Schwarz erwiesen. Black Denims lassen sich nicht nur sehr gut zum Sakko bei weniger formellen Anlässen oder als Sonntagshose zum wöchentlichen Besuch bei Oma anziehen, sondern eignen sich auch perfekt für lässige Freizeitoutfits. Ob mit Hemd, T-Shirt, V-Neck oder Strickjacke – schwarze Denims gehen fast immer und überall. Sie sind – auf aufgrund ihrer farblichen Unauffälligkeit – ähnlich zeitlos wie Indigo-Jeans und werden in ähnlichen vielen Variationen angeboten. Farbliche Abstufungen gibt es bis hin zu hellen Grautönen mit interessanten Waschungen und diversen Used-Applikationen. Es ist daher keine Überraschung, dass sich schwarze bzw. graue Jeans, ähnlich wie die klassische-blauen, seit Jahren in der Beliebtheitsskala bei Denim-Fans ganz oben halten und ebenso zeitlos wie ansehnlich sind.

Wie es die Masse will

Genau das ist auch der Grund, warum es farbige Denims langfristig gesehen schwerer haben, die Herzen der Massen zu bleiben. Sie unterliegen im Vergleich zu Indigojeans und schwarzen Denims nämlich viel stärker dem Diktat der Modetrends. Mal sind es die erwähnten knallig-neonfarbenen Jeans, die extrem angesagt sind, mal sind es die Laubfarben, die momentan als hip gelten. Doch selbst deren Halbwertszeit ist begrenzt. Welcher Farbtrend in der nächsten Saison auf dem Plan steht, ist derzeit noch nicht absehbar. Wühlt man sich durch Modeblogs, aktuelle Kollektionen der großen Jeansmarken und diverse Pressefotos scheinen ausgeblichene Pastellfarben immer besser zu funktionieren. Die Spatzen pfeifen teilweise sogar schon von den Dächern, dass das 80er Weiß sein großes Denim-Comeback feiern könnte. So oder so setzen sich die Fans der farbigen Jeans verstärkt der Gefahr aus, vom Trend überholt zu werden. Den Fans von Indigo und Schwarz könnte man hingegen schon fast Bequemlichkeit vorwerfen – schließlich sind sie bei ihrer Farbwahl stets auf der sicheren Seite.

Trust yourself

Trendfragen hin, Zeitlosigkeit her – Schlussendlich musst DU dich in deiner neuen Jeans wohlfühlen. Wer geschickt kombiniert, der kann ohnehin vollkommen losgelöst von solchen Fragen die Denim wählen, die ihm persönlich am besten gefällt. Klar kann es nicht schaden, einige der hier benannten Kategorien im Hinterkopf zu behalten. Am Ende muss man aber die Wahl der neuen Hose – für die sicherlich auch der ein oder andere Schein über die Theke wandern wird – für sich selbst vertreten können. Trotzdem, eine kleine Hilfe schadet nie. Also: Geschmackvoll wählen, eigenen Stil repräsentieren, den Trend aber nicht komplett vergessen. Dann kann auch bei der Farbwahl nichts schiefgehen.

Vom Arbeiter-Label zur Style-Institution: die Geschichte von Carhartt

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Die Geschichte des Denim-Labels Carhartt ist eine Geschichte voller Missverständnisse – gleichzeitig ist sie gekrönt von unglaublichen Erfolgen. Erfolge, wie es sie selten gibt, im nahezu unüberschaubaren Jeans-Markt. Nach bald 125 Jahren Label-Geschichte wird es für uns Zeit, diese Marke genauer zu ergründen. Diese Marke, die wir so lieben und von der jeder modeaffine Mensch zumindest ein Kleidungsstück besitzen sollte. Wir reden hier nicht von einem popeligen kleinen Label, das mal für ein, zwei Jahre einen kleinen Hype hatte, sondern seit mehreren Jahrzehnten eine absolute Style-Institution ist – Big Business also.

Beginnen wir mit ein paar Hard-Facts: Das Unternehmen Carhartt Inc. wurde 1889 durch den Amerikaner Hamilton Carhartt  im texanischen Killeen gegründet – und zwar keineswegs als Lifestyle-Label, sondern als hochwertige Marke für Arbeitskleidung. Genauer gesagt entwickelte Carhartt seine ersten Stücke für die schwerarbeitenden texanischen Eisenbahner, die auf hohe Qualität und robuste Denims, Overalls und Jacken angewiesen waren. Damit konnte die Marke bereits einige Erfolge verbuchen und sich unter der amerikanischen Arbeiterschaft einen Namen machen. Seit seinem Start vor weit mehr als einhundert Jahren wuchs das Label beständig weiter. Auch heute ist Carhartt in den USA auf Baustellen, bei Farmern, Handwerkern und für alle „schmutzigen“ Arbeiten, bei denen angepackt werden muss, die unangefochtene Nummer Eins.

Viele mögen davon überrascht sein, schließlich kennt man das Label in Europa als reines Lifestyle-Modelabel. Wie kam es also zu dieser zweigleisigen Entwicklung? Obwohl Carhartt in Amerika seine traditionelle Bedeutung beibehalten hat, ging die mittlerweile in Europa fest etablierte Entwicklung zum Fashion-Label von den USA aus.

Für modeaffine Jugendliche erlangte die Marke dort erstmals eine gewisse Bedeutung als die Crack-Dealer der 80er Jahre damit begannen, bei ihren kühlen Nachtschichten wärmende Carhartt Jacken, Mützen und Jeans zu tragen. Für die Ghettojugend der USA waren die Dealer damals wie heute so etwas wie lokale Superstars, denen man natürlich nacheifern musste – nicht zuletzt auch, was den Modestil angeht. Als dann schließlich auch einige Rapper den Trend entdeckten und damit begannen, Carhartt Jeans als Baggys zu tragen, war die Marke endgültig im Mainstream angekommen und offiziell Teil der HipHop-Kultur geworden.

Dieser Hype, der in Amerika relativ schnell wieder vorüber ging, schwappte jedoch bald nach Europa über und konnte sich hier dank geschicktem Marketing, einem ausgefeiltem und trendigen Sortiment behaupten. So ist Carhartt in weiten Teilen der Welt so etwas wie eine absolute Streetwear-/Denim-Ikone geworden. Als Modelabel ist es heute tief in der Skater- und BMX-Subkultur verwurzelt und hat zahlreiche Anhänger in der Rap- und Elektroszene, die nicht zuletzt aktiven Sponsoring und Werbung zu verdanken ist.

Als etwa 2002 Aggro Berlin erste Erfolge feierte, wurden die Künstler der Plattenfirma massiv von Carhartt gesponsert und mit Klamotten ausgestattet – die Fans dankten, indem sie ebenfalls auf die Denims des Labels zurückgriffen und ihm so zu einem weiter Popularitätsschub verhalf. Zuletzt waren die simplen Carhartt-Beanies wieder extrem angesagt. Während die Streetwear-Sektion von Carhartt also den europäischen Raum mehr und mehr für sich vereinnahmt und aufgrund seines zeitlos-simplen und doch ansprechenden Stil weiterhin große Erfolge feiert, hat man sich im Heimatland USA mittlerweile wieder auf die Wurzeln besonnen. Hier tritt das Label nur noch als Produzent von hochwertiger Arbeitskleidung auf – man beachte dazu die Fotostrecken auf der hauseigenen Webseite carhartt.com.

Für den hiesigen Markt ist ganz offensichtlich weiterhin das Credo, hochwertige Denims zu produzieren, ohne dabei jedem x-beliebigen Trend hinterherzuhecheln. Stattdessen setzt man bei Carhartt ganz offensichtlich auf die bewährte Rezeptur aus zeitlosen Cuts, mal etwas schmaler, mal etwas relaxter, auf lässige Chinos oder stabile Jeans. Dafür lieben die Fans Mode von Carhartt und daran soll sich auch bitteschön möglichst wenig ändern. Denn wie heißt es so schön? – If it’s not broken, don’t fix it!

Die Sache mit dem Jeansrock – Highlight oder No-Go?

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Der Jeansrock, ja, wo ist der eigentlich? In den letzten zwei, drei Jahren wurde in der Modewelt doch alles ver-denimt, was nicht bei Drei auf dem Baum war – und miteinander kombiniert. Jeansjacke zu Jeanshose, Jeanshemd zu Jeansbag. Irgendwie ist das alles wieder da und wird – weil man offenbar ja nichts auslassen will – alles zusammen getragen.

Doch was ist eigentlich mit dem Jeansrock?

Das Kleidungsstück, welches es immerhin schon seit den frühen Achtzigern gibt, litt zuletzt an erstaunlich wenig Präsenz. Ist es etwa out? Oder befindet es sich einfach nur unterm Radar und ist damit wesentlich spezieller und weniger mainstream als der ganze andere Kram? Wir haben nachgeforscht.

Vor rund 30 Jahren war der Jeansrock eine unglaublich spannende Neuerung in der Modewelt. Wo es vorher lediglich Jacken und Hosen des charakteristischen indigofarbenen Materials gab, waren plötzlich Röcke an der Tagesordnung. Röcke! Zwar versprühten sie anfangs noch den typisch altertümlichen Charme, die Röcke in dieser Zeit ohnehin verkörperten, doch das sollte sich schon bald ändern.

Die Zahl unterschiedlicher Formen und Arten des Jeansrocks erhöhte sich in Windeseile und so gab es neben den etwas langweilig-gerade geschnittenen Formen bald auch Modelle mit ausgestelltem Cut, Röcke, die im fransigen Look erstrahlten und etwas zweifelhaft als „Zigeuner-Rock“ betitelt wurden und natürlich den allseits beliebten Minirock als beliebte Alternative zu den Hotpants. Vor allem letzterer hat sich bis heute erfolgreich behaupten können.

Aber zugegeben: Abseits des Minirocks handelt es sich dieser Tage nicht unbedingt um die Glanzzeit des Jeansrocks. Der letzte kleine Hype, den das Kleidungsstück genoss, liegt bereits gute zwei Jahre zurück. 2011 zeigten sich Stars wie Katie Perry, Kylie Minogue und Reese Witherspoon in knielangen, leicht asymmetrisch geschnittenen Jeansröcken. Heute sind die Teile bei den Stars jedoch heute leider kaum mehr ein Thema.

Bloß gut, dass Denim-Röcke Kleidungsstücke sind, die – anders als Trends wie Colorblocking – nicht so sehr auf In-und-Out-Listen angewiesen sind. Der Grund dafür ist ihr zeitloses Design, welches sich bereits durch minimale Veränderungen an aktuelle Trends anpassen lässt, sofern das überhaupt notwendig ist.

So ist der bereits erwähnte Minirock das beste Beispiel für ein zeitloses Kleidungsstück, das ganz Trend-unabhängig immer wieder gesehen und gern getragen wird. Der Denim-Minirock ist unglaublich wandelbar, leicht kombinierbar und funktioniert zu jeder Jahreszeit. Klar, dass man bei dem knappen Teil zunächst erst mal heiße Sommertage denkt, an denen Frauen ihre schlanken Beine kaum besser zur Schau stellen könnten, als mit einem ultrakurzen, ausgestellten Minirock. So zieht man die Blicke auf sich!

Doch auch bei derzeitigen Tieftemperaturen funktionieren die sexy Stücke ganz hervorragend. Schmal geschnittene und helle Miniröcke lassen sich nämlich auch hervorragend mit dunklen Strumpfhosen kombinieren oder mit ein paar simplen schwarzen Leggings tragen und erzeugen so einen interessanten Kontrast. Dass dieser Look absolut zeitlos ist, sieht man alleine daran, dass er nun schon seit Jahren funktioniert und akzeptiert ist. Über die Kreativität eines solchen Outfits mag man streiten, doch wer eigene Ideen einbringen will, hat dafür schließlich immer noch genügend Raum oberhalb der Hüften. Auch die Kombinationsmöglichkeiten mit verschiedenen Schuhmodellen sind nahezu grenzenlos. Ob sommerlich-lässig zu ein paar simplen Flip Flops, ob casual zu einem Paar Sneakers oder ob edel zu Pumps oder Stiefeln – denkbar ist alles, möglich ist vieles.

Abgesehen davon gibt es zahlreiche Miniröcke in verschiedenen Denim-Farben, die Abwechslung in den Kleiderschrank bringen. Die Erfahrung zeigt aber, dass hier Vorsicht geboten ist. Der an manchen Stellen noch hochgepriesene Denim-Skirt in Weiß mag bei manchen vielleicht noch hoch im Kurs stehen, für viele ist er jedoch der Inbegriff des Tussi-Styles. Daher ist unbedingt abzuwägen, in Kombination mit welchen (möglichst schlichten) Stücken und Accessoires er getragen werden kann um noch möglichst modisch rüberzukommen.

Fazit: Der Jeansrock ist vieles, aber nicht tot

Gerade der Minirock erfreut sich unabhängig von Trends an großer Beliebtheit und wird dies voraussichtlich auch noch in den nächsten Jahren tun. Wann der Rest der Denimskirt-Familie sein Comeback feiert, bleibt jedoch abzuwarten.

Was wurde eigentlich aus…? – die (fast) vergessenen Denim-Marken

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Einst haben sie die Denimwelt regiert, waren im Kleiderschrank eines jeden Jeans-Freaks präsent und erfreuten sich größter Beliebtheit. Doch irgendwann ist jeder Hype vorbei und Marken verschwinden wieder von der Bildfläche. Aber heißt das automatisch, dass sie tot sind? Dass sie sie in puncto Design und Qualität nachgelassen haben müssen? Wir haben uns mal auf die Suche nach ein paar schon fast totgeglaubten Marken gemacht und mal nachgesehen, wie sie sich im Vergleich zu aktuellen Marken schlagen.

Evisu

Das Label Evisu Genes, vor einigen Jahren noch absolut gehypet, wird heute kaum mehr gesehen. Was ist aus der Marke mit dem charakteristischen Logo auf den Backpockets geworden, die vor rund sechs, sieben Jahren jeder, der sie sich leisten konnte, wie selbstverständlich trug? Im Jahr 2006 brach der Vorwurf der Steuerhinterziehung gegen Firmengründer Hidehiko Yamane ihm und seinem Unternehmen fast das Genick. Schlussendlich konnte sich Yamane aber wieder aufraffen, holte sich Designer-Mastermind Scott Morrison zu seinem Team und tat das, was er am besten kann: Er entwickelte wieder beeindruckende Kleidung. Wer sich aktuelle Frühlingskollektionen auf der Evisu-Webseite ansieht, dem wird klar: Diese Marke lebt! Und sie ist offensichtlich erschwinglicher, als noch vor zehn Jahren. Denims gibt es hier bereits für 250 Dollar – kein Schnäppchen, aber durchaus vertretbar. Der Preis stimmt also, der Look auch – aber das reicht, um einen neuen Hype und das japanische Label zu entfachen? Das bleibt abzuwarten.

South Pole

Na, wer erinnert sich noch? Als vor ungefähr zehn, zwölf Jahren der Baggy-Trend das Jungvolk, die Kaufhäuser und Streetwear-Läden eroberte, waren es vor allem Denims von South Pole, die gerne gepickt wurden. Obwohl sie sich in Form und Art kaum von Konkurrenzmarken wie Sancezz oder 2Pac unterschieden, wurden South Pole-Hosen mit Abstand am meisten gepickt – ein Trend-Label im klassischen Sinne. Wer eine Baggy wollte, MUSSTE eine South Pole besitzen. So war das damals. Mit dem abnehmenden Baggy-Hype konnte das Designer-Team um David und Kenny Khym offensichtlich nicht gut umgehen: Statt sich den neuen Trends und Entwicklungen im Bereich der Streetwear anzupassen, blieben sie bei ihren alten Cuts und verloren den Anschluss zur Konkurrenz. Zwar ist die Marke heute noch existent, wird aber vor allem in den USA als Low-Cost-Ware bei großen Ramsch-Modehäusern wie Sears oder JC Penny verkauft und hat damit viel von ihrem Coolness-Faktor eingebüßt. Wie stehen also die Chancen auf ein Comeback? – Lass uns ehrlich sein: Eher schlecht! Aber wie heißt es so schön? – Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Miss Sixty

Auch Miss Sixty war etwa Anfang der 00er Jahre eines DER angesagten Denim-Labels. Trendbewusste Frauen und Mädels nahezu aller Altersklassen rissen sich förmlich um das charakteristische Modell „Flare Nixie“  mit dem Reißverschluss am Po (der auf dem Schulhof mehr als oft von den frechen Boys geöffnet wurde… Hach ja, die alten Zeiten). Doch auch zahlreiche andere Modelle wurden exzessiv getragen, als wären sie Teil einer Girli-Pflichtuniform. Kurzum: Miss Sixty war – zumindest in unseren Breitengraden – die absolute Übermacht. Wie es heute um Miss Sixty steht? – Nicht allzu schlecht, möchte man meinen. Zwar haben sich die Zeiten geändert und die Marke wird nicht mehr so sehr gefeiert wie Anno 2003, doch das heißt nicht, dass sich die aktuellen Kollektionen des italienischen Labels nicht sehen lassen könnten. Die Designs orientieren heute eher an aktuelle Looks, anstatt selbst Trends zu setzen – ihre Relevanz haben sie jedoch nicht verloren. Boyfriend, Skinny, Marlene – Miss Sixty bietet heute eigentlich alles an, was das Frauenherz begehrt und konnte sich durch diese Anpassung sogar vom Tussi-Image lösen, das der Marke zeitweise anhing. Insofern: Alles richtig gemacht. Bleiben wir gespannt, was die Zukunft bringt!

Crazy Do-it-Yourself-Ideen für alte Denims

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In der Blogosphäre des WWW wurde bereits viel über Do-It-Yourself-Ideen geschrieben – auch an dieser Stelle. Dass sich aus alten (oder neuen) Jeans noch allerhand machen lässt, indem man einfach selbst anlegt, sollte längst bekannt sein. Doch neben offensichtlichen Ideen, wie den DIY-Denimshorts oder dem selbstgemachten Used-Look gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, die eigenen Hosen aufzupimpen. Wir haben für euch die einschlägigen Blogs durchgewühlt und die interessantesten Ideen herausgesucht, wie man alten Jeans zu neuem Glanz verhilft – und die neidischen Blicke auf sich zieht.

Idee Nummer 1: Spiel mit Perlen!

Perlen sind ein einfaches Mittel, um alte Jeans schnell und günstig aufzupeppen. Zudem lassen sie viel Kreativität und individuelles Vorgehen, ganz nach dem persönlichen Geschmack zu. Perlen in unterschiedlichen Formen und Farben findet man zuhauf in diversen Bastel-Läden. Sie werden ganz einfach mit Nähnadel und Faden an den Stellen befestigt, an denen man die Jeans aufpimpen will. So kann man etwa die Hosen- oder Gesäßtaschen verzieren, oder aber auch die Hosenbeine einer Dreviertel-Jeans. Gerade helle, weiße Perlen ergeben zu dunklem Denim-Stoff einen perfekten Kontrast. Wer es auffällig mag, kann auch ein wenig mit Ideen spielen und die komplette Jeans mit dem Perlenlook verzieren. Ausprobieren lohnt sich!

Idee Nummer 2: Gesäßtaschen-Tuning

Gerade die aufgenähten Po-Taschen können aber auch auf ganz anderen Wegen verziert werden. An ihnen lassen sich ohne großen Aufwand Pailletten, kleine Ketten, Rüschen, Fransen oder Bänder mit Nähgarn oder Mode-Kleber befestigen – am besten im trendigen Schichtlook. Funktioniert ultra-einfach, sieht richtig gut aus und lässt sich in wenigen Minuten umsetzen. Die Verzierung von lediglich einer der beiden Gesäßtaschen setzt einen perfekten Akzent in einer sonst schlichten Jeans, kann aber auch eine sexy Hotpants unheimlich aufwerten.

Idee Nummer 3: Herzen selbst printen

Was große Marken können, kann die DIY-Spezialistin schon längst. Beispielsweise kleine Prints, etwa in Herzform anbringen. Dazu braucht es lediglich ein Stück dünne Pappe, etwas Stoffkreide, ein Lineal und weiße Stoff-Farbe. In die Pappe wird die kleine herzförmige Schablone geschnitten, für gleichmäßige Abstände werden mithilfe des Lineals und der Kreide kleine Punkte überall dort gemacht, wo sich später der Herzen befinden sollen. Wenn alle Positionen klar sind, wird die Herzchen-Schablone aufgelegt und die Stoff-Farbe mit einem kleinen Schwamm (etwa aus einem alten Schminkset) aufgetragen. Sieht absolut stylisch aus! Denkbar sind natürlich auch andere Motive, wie Smilies oder einfache Punkte – lasst der Kreativität freien Lauf!

Idee Nummer 4: Rüsschen am Jeans-Saum

Der Saum einer Jeans eignet sich – gerade wenn das gute Stück in die Jahre gekommen ist – für einfache, kreative Ausbesserungen. Hier tut sich viel Raum für kreative Bearbeitungsmöglichkeiten auf. So lässt sich gerade bei Jeans im siebenachtel- oder Capri-Schnitt ganz leicht eine Spitzen- oder Häkelborte anbringen. Auch Hotpants eignen sich ganz hervorragend für diese Art des Denim-Tunings. Derartige Spitzenborten findet man in allen größeren Kaufhäusern mit extra Textilabteilungen – also einfach mal im nächsten Karstadt oder Kaufhof mal nachschauen. Die Borte muss etwa einen Zentimeter länger sein als der Jeanssaum, wird zunächst mit Sicherheitsnadeln befestigt und anschließend festgenäht.

Idee Nummer 5 für die Fleißigen: der Regenbogen-Look

Verrückte Farbspielerein und Batik-Look sind noch immer voll im Trend. Gerade, wenn der Frühling kommt, kommt auch die Farbe wieder zurück in die Modewelt. Da sollten gerade die entmotteten Jeans-Shorts und Hotpants nicht mit dem Standard-Indigoblau langweilen. Zum Glück lassen sie sich spielend leicht färben! Gerade der Regenbogen-Look mit mehreren verschiedenen Farben zieht unheimlich viele neugierige Blicke auf sich – dabei ist es ein leichtes, seine Hotpants damit zu verzieren. Was man benötigt sind verschiedene Kleiderfarben, einen großen Eimer pro Farbe und ein paar große Wäscheklammern. Die hellste, bzw. deckungsschwächste Farbe solltet ihr für den mittleren Bereich der Denim einplanen. Die Shorts werden – je nach Qualität der Kleidungsfarbe für etwa zehn bis 15 Minuten in den Eimer mit der angemischten Farbe eingetaucht und mit den Klammern am Rand des Eimers fixiert. Um einen coolen Übergangseffekt zu erzielen, könnt ihr die Hosen bereits bevor die zehn Minuten um sind ein bis zwei Zentimeter aus dem Wasser herausziehen. Anschließend werden die Hotpants von der anderen Richtung mit der hellen Farbe gefärbt und schließlich in die kräftigste Farbmischung bis zur gewünschten Höhe eingetaucht – und zwar so weit, wie die hellere Farbe von der kräftigen überdeckt werden soll. Eventuell müsst ihr den Vorgang noch zwei bis drei Mal wiederholen, bis das Ergebnis stimmt – doch die Mühe wird sich auszahlen.

Robins Jean – Biker-Stil mit Bestand

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Wenn wir über die Jeansmarken sprechen, die in den letzten Jahren die Denim-Mode maßgeblich geprägt und beeinflusst haben, denkt man sofort an Marken wie PRPS, Dsquared oder True Religion. Dabei gibt es noch so viele andere Labels abseits der offensichtlichen Fälle. So konnte sich zum Beispiel gerade das Label Robins Jean durch eigenwillige Kreationen und trendigen Rockstar-Elementen zu einem der anerkanntesten Luxus-Labels im Denim-Bereich avancieren – und den Hollywood-Promis innerhalb weniger Jahre den Kopf verdrehen. Ein Bericht über eine französische Jeans-Institution.

Wenn Robin Chretien Interviews gibt, hört man seinen unverkennbaren, französischen Akzent sofort heraus. Mit seiner blonden Mähne, seinen Fältchen und dem braungebrannten Gesicht sieht er fast aus, wie eine Mischung aus dem aktuellen Dieter Bohlen und dem Dieter Bohlen der 80er Jahre – jedoch nicht so, wie man sich den klassischen Modedesigner vorstellt. Aber im Ernst: Wen kümmert das schon, so lange seine Mode stimmt? Robin Chretien ist der Kopf hinter dem Denim-Label Robins Jean. Er ist sein Begründer, Designer und Chef. Und er ist per du mit den größten Stars in Hollywood. Warum das so ist? – Ganz einfach, weil sie seine Jeans lieben. Chretien ist sich dessen bewusst und weiß auch sehr wohl um seine Größe im Business. Wenn ein Reporter nach den exklusivsten Stücken seiner Kollektionen fragt, holt er sie hervor, zeigt sie und wirft sie nacheinander demonstrativ auf den Boden. Keine andere Handlung könnte die Tatsache, dass kaum eine der seiner Männer-Jeans für weniger als 400 Dollar zu haben ist, besser ad absurdum führen.

Chretien hat es geschafft und kann es sich leisten, seine Produkte auf diese Art zu „bewerben“. Sein Flagship-Store in L.A. ist längst Anlaufpunkt für die Stars, sein Laden der New Yorker Grand St. befindet sich schräg gegenüber einer Bar, in der ein Heineken sieben Dollar kostet in bester Gesellschaft. Livin‘ the high Life eben. Doch wie kam die Marke Robins Jean in die Oberliga? Was ist der Grund dafür, dass Robin Chretien nach eigener Aussage keine Stars für Werbezwecke engagieren muss, sondern sie von selbst zu ihm kommen?

Die Antwort mag vielleicht etwas banal oder gar langweilig klingen – als Chretien im Jahr 2005 startete, tat er im Prinzip mit seinen Jeans genau das, was alle taten. Ed Hardy feierte bei den Promis erste Erfolge und der Biker-Schrägstrich-Rockstar-Look war noch besonders und frisch, also entschied er sich, einfach mitzumischen. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Marken aus dieser Zeit, schaffte es Robin Jeans allerdings, seine Relevanz nicht nur zu bewahren, sondern sogar konsequent auszubauen.

Der Biker-Stil der Jeans ist nach wie vor unverkennbar, doch sie wirken ganz und gar nicht in der Zeit hängen geblieben. Chretien geht es nämlich vielmehr darum, immer wieder Grenzen auszuloten, Neues auszuprobieren und Mut zu beweisen. Das zeigt sich durch Hosen, die mit einer glänzenden Schicht überzogen sind und aussehen, als wären sie aus Leder – obwohl aus reinem Denim sind. Das zeigt sich durch Jeans, die mit aufwendigen Animal Prints verziert sind. Das zeigt sich durch aufwendig verzierte Backpockets mit kleinen Details, Reißverschlüssen und natürlich dem unverkennbaren Robins Jean-Logo: Der Name der Marke auf einer beflügelten Banderole.

Dass bei all dem Chic auch die Nachhaltigkeit der Produktion nicht zu kurz kommt, dafür setzt sich Chretien nach eigenen Aussagen persönlich ein: Strikte Kontrollen, umwelt- und gesundheitsschonende Herstellung und Stonewash-Verfahren machen Robins Jean zu einer hochwertigen Marke, die man ganz ohne Gewissensbisse tragen kann.

Wie die Geschichte weiter geht? Gespannt schauen die Stars, Sternchen, Fashionistas und Mode-Interessierten auf die neuen Kollektionen des Wunderkinds aus Lyon. Dass Chretien auch in Zukunft für die eine oder andere Überraschung gut sein wird, gilt als sicher. Dass seine Jeansmode von Bestand sein wird auch. Schließlich ist sie der beste Beweis, dass Denim-Labels auch im High Fashion-Bereich länger als nur eine Saison Bestand haben können.

California Love – American Apparel, oder: das bessere Hollister

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Liebe Freunde, Anhänger und Bewunderer des Skinny-Jeans-Trends, euch ist es selbstverständlich bereits klar. Einige wenige Nachzügler, die eben etwas länger brauchen, oder die sich erst vollends von Modetrends überzeugen lassen wollen, wird es vielleicht sogar noch überraschen folgendes zu hören: „American Apparel“ ist DIE Marke, wenn es darum geht, die perfekte Mode für derzeitige Trends zu finden.

Tatsächlich ist American Apparel seit nunmehr drei, vier Jahren das absolute Trendsetter-Label. Zwar „setzt“ das Label aktuelle Trends nicht wirklich fest, gleichwohl ist es stets an vorderster Front dabei, wenn es darum geht aktuelle Trends von der Straße auf die große Bühne zu bringen. Dies erfordert einen guten modischen Riecher, eine schnelle handwerkliche Umsetzung der Ideen und eine einzigartige Vermarktung. All das beherrschen die kreativen Köpfe bei dem kalifornischen Denim-Label nahezu perfekt.

Gegründet wurde die Marke 1989 durch den kanadischen Egozentriker Dov Charney. „Egozentriker“ ist dabei keineswegs eine Übertreibung – Charney versteht es, aufzufallen. Ob dies im Negativen oder im Positiven passiert, ist für ihn dabei offenbar zweitrangig. Wie sagt man schließlich so schön? – „Schlechte Presse ist besser als keine Presse“. Von schlechter Presse hat Charney dabei mehr als genug. Ob er nun abgehobene Interviews in Boxershorts gibt, oder sogar vor einer Reporterin masturbiert – der Popularität dieses Mode-Berlusconis und dem Erfolg seiner Mode haben all diese Skandale nicht wirklich etwas anhaben können.

So zweifelhaft das Verhalten des Firmengründers auch sein mag, die Qualitäten seines Labels lassen sich einfach nicht von der Hand weisen. So ist American Apparel nicht nur einfach das, was man gemeinhin als „hip“ bezeichnen würde, sondern trifft zudem auch durch seine nachhaltige Produktionsweise auch genau den Nerv der Zeit. Vollkommen Sweatshop-frei produzierte Ware anzubieten ist es etwas, das Modemarken dieser Preiskategorie selten leisten können. Durch American Apparel scheint es erstmals möglich zu sein, trendige, bezahlbare Denims kaufen zu können, ohne damit mit gesenktem Haupt voller Scham durch die Straßen laufen zu müssen: Kinn hoch, Brust raus, zeigt es allen, schreit es raus: „Ich trage Hosen, die nicht von Pakistanis in Akkordarbeit für einen Hungerlohn gefertigt wurden!“ Einen Schulterklopfer für den Bio-Menschen, bitte!

Die nicht gerade wenigen weiteren guten Taten der Marke aufzuzählen wäre angebracht, aber müßig, daher vertraut uns: für Mode-Freunde mit Nachhaltigkeits-Bewusstsein und einem Herz für Planet Erde gibt es kaum eine bessere Wahl, als die Mode des US-Labels. Doch natürlich stellt sich bei all der „Wir lieben die Menschen und die Erde“-Propaganda die simple Frage nach dem Look. Wir haben es bereits angedeutet, doch an dieser Stelle noch einmal in aller Deutlichkeit: American Apparel ist auch nach drei Jahren des Überhypes das (bezahlbarste) Trendlabel der Stunde.

„AA“ ist dabei nicht nur das Mutterlabel aller Skinny-Jeans-Fans sondern auch bei aktuellen Trend-Strömungen ganz vorne mit dabei. Die bekannten und stark beliebten „Skin Slacks“ machen eine ebenso gute Figur, wie die freizeitmäßigen Sweatpants. Zudem gibt es standard-mäßige Five-Pockets und simple Worker-Pants sowie traditionelle Regular Fits. Frauen lieben die hochgeschnittenen Waist-Pants aus bequemen Stretch-Material und die super-engen Reiter- oder Discohosen mit dem typischen 90er Schimmer-Effekt. Kurzum: In American Apparel braucht man sich um die Trend-Frage keinen großen Gedanken mehr zu machen, da eigentlich das gesamte Sortiment stets ultra-aktuell gehalten wird.

Das gilt übrigens nicht nur für die hochwertigen Denims und Stoffhosen, sondern ebenso für Unterwäsche (aufreizend bis sportlich), für ultratrendige Ledershorts oder für banale Trend-Huschen wie Graphic-T-Shirts, Vintage-Schuhe oder verrückte Stoffketten.

In puncto Verfügbarkeit ist American Apparel ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist AA-Mode in Europa noch nicht so weit verbreitet, wie in anderen Teilen der Welt, andererseits sorgt genau das dafür, dass die Marke noch nicht so ausgelutscht und überhypet wirkt, wie andere Marken. Die hiesige Vermarktung kommt gerade erst ins Rollen. Zudem wird hier im Gegensatz zu Labels wie Hollister und A&F nicht mit überdimensionalen Schriftzügen, sondern etwas dezenter gearbeitet. Die perfekten Voraussetzungen für Langlebigkeit und dauerhaften Erfolg im Mode-Business. Wir glauben an euch, ihr American-Apparel-Menschen. Aber haltet bitte euren Chef in Zukunft etwas im Zaum, okay?

Auf die Länge kommt es an – Hosen und die Längenproblematik

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Auf die Länge kommt es an – Hosen und die Längenproblematik
Wer über Jeans und ihren Schnitt diskutiert, der sollte ein entscheidendes Kriterium niemals außer Acht lassen: ihre Länge. Aufkommende und abklingende Trends bei Jeans stehen nämlich oft auch für Längen-Cuts, die sich in schöner Regelmäßigkeit abwechseln: Jeans-Shorts, 7/8 und 3/4-Schnitt… da kann schon mal Verwirrung aufkommen. Welche wesentlichen Längen-Unterschiede gibt es also, wenn es zum Denim-Schnitt kommt? Und wer darf welche Art tragen? Wir verraten es euch in unserem kleinen Special zu Jeans-Längen.

Der regular Joe

Am weitesten verbreitet, am besten bewährt, allen Trends standgehalten – die Rede ist ganz klar vom regulären Jeans-Cut, sozusagen der „Fullsize“-Jeans. Jeans von der Hüfte bis zum Fußrücken sind die Standard-Länge und gelten als traditionelle, unkaputtbare Jeanslänge. Und was vor Ewigkeiten bei den Cowboys gut aussah, kann sich auch heute noch sehen lassen. Immerhin muss man sich bei der langen Jeans viel seltener fragen, ob sie nun in oder out ist. Zudem findet sich beim „regular Joe“ das richtige Modell für jede Statur: wer etwas mehr auf den Schenkeln hat, trägt weiter geschnittene Modelle, schmale Leute wählen die angesagten Skinny- oder Röhrenjeans. Unter der normalen Jeans-Länge gibt es zudem eine dermaßen große Auswahl unterschiedlicher Cuts, Farben, Muster und Looks, dass es für das Shopping-Herz eine wahre Freude ist, nach neuen Modellen zu suchen. Die Jeans in normaler Länge ist schlicht und einfach die beste, die man sich vorstellen kann – eben weil sie so ist, wie sie ist. Simple as that!

Der 7/8-Schnitt

Achtung, Achtung! Die 7/8-Jeans wird von diversen Seiten bereits zum Jeans-Hype 2013 ausgerufen. Jedenfalls wurden bereits im vergangenen Jahr die ersten Hollywood-Starletts wie Mena Suvari (http://www.vogue.de/var/vogue/storage/images/home/vogue/mode/mode-trends/cropped-jeans/mena-suvari-spl443721_006/14559185-1-ger-DE/mena-suvari-spl443721_006_v210x315.jpg) mit dem Hochwasser-Cut gesichtet. Die 7/8-, oder oft auch Capri-Hose genannt, bedeckt nicht das ganze Bein sondern endet oberhalb der Knöchel und wird dort meist einmal herumgekrempelt. So lässt sich das Teil perfekt zu Stilettos oder Stiefeln kombinieren. Der Cut bleibt der Damenwelt vorbehalten, gerade die etwas weiter geschnittenen Modelle können aber von Mädels verschiedener Konfektionen problemlos getragen werden. Ein Trend, den man unbedingt im Auge behalten sollte!

Der 3/4-Schnitt

Zwischen 7/8- und dem 3/4-Schnitt besteht akute Verwechslungsgefahr! Dabei deutet es der Name bereits an: Die 3/4-Hosen sind natürlich noch ein kleines Stückchen kürzer als die 7/8-Modelle, sie enden nämlich unterhalb des Knies. Die 3/4-Jeans bietet natürlich ähnliche Vorteile, wie ihre längere Schwester: sie eignet sich perfekt dafür, die Aufmerksamkeit auf ein paar hinreißende Schuhe zu richten, sie zeigt Bein ohne die Gefahr eines Billig-Looks. Die Trend-Aussichten sind für die 3/4-Hosen zwar nicht ganz so rosig, wie bei den 7/8-Modellen. Das heißt aber nicht, dass für sie Trage-Verbot herrscht, im Gegenteil. Sobald die Temperaturen wieder nach oben klettern können die Stücke wieder bedenkenlos gerockt werden!

Shorts

Shorts sind eine paar herrlich unkomplizierte Jeans-Variante. Zum einen können sie sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden, zum anderen lassen sie unglaublich viel Raum für Individualität und Kreativität. Klar, man kann auch ein kleines Vermögen für Designer-Shorts ausgeben. Das wahre Fashion-Victim legt jedoch selbst Hand an und fertigt sich Shorts aus alten Jeans selbst an. Besonders beliebt in den letzten Jahren: Jeans Shorts mit Polos und Hosenträgern. Ob das auch für 2013 gilt, bleibt bis zum Sommer abzuwarten, denkbar wäre es jedoch durchaus. Aber: Ob im Trend oder nicht, wer Shorts trägt, zeigt Haut – und das verlangt nach Selbstbewusstsein.

Hotpants

Kürzer als die Jeans-Shorts sind nur noch die Hotpants. Und sein wir ehrlich – ähnlich wie die längsten Modelle, gehen auch die kürzesten IMMER klar. Zumindest, wenn man die richtige Figur für sie hat. Ein knackiger Po, und lange, schmale Beine könnten kaum besser betont werden, als in ein paar knappen Hotpants. Ein modisches Highlight, welches natürlich allein für die Damen tragbar ist – was nicht heißen soll, dass nicht auch die Männer ein großes Vergnügen an den ultra-knappen Teilen haben. Bis man die Hotpants wieder auf den Straßen sehen kann, wird zwar wohl noch einige Zeit vergehen. Aber immerhin hat man nun noch einen Grund mehr, sich auf den Sommer zu freuen.

Die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden

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Die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden

Wir alle sind Opfer des Online-Shoppingwahns. Sich durch seitenlange digitale Kataloge durchklicken, die Suchmaschinen nach einem ganz bestimmten Teil heiß laufen lassen, bestellen, anprobieren, zurückschicken – das ist unser Leben. So shoppt man heute. Der waschechte Online-Shopping-Hustler hat den gepflegten Kaufrausch 2.0 perfektioniert und weiß genau, wo er am besten an welche Sachen kommt – doch bei den Zahlungsmethoden kommen viele noch immer ins Schwimmen. Welche der vielen Möglichkeiten ist nun am besten, welche geht am schnellsten und welche sind sicher? Bankeinzug? Vorkasse? Oder doch PayPal? Wir stellen euch die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden vor.

Nachnahme

Der Klassiker beim Versandhandel. Die Ware wird bestellt und bei Anlieferung beim Postboten bezahlt. Das Prinzip „Ware gegen Geld“ ist vor allem bei den Menschen beliebt, die dem elektronischen Bezahlen noch immer nicht über den Weg trauen – und immerhin ist die Nachnahme auch eine der sichersten Zahlungsweisen überhaupt. Erst wenn man das Bestellte in den Händen hält, wird bezahlt. Frei von Nachteilen ist die Methode jedoch nicht. Zum einen ist sie durch zusätzliche Porto-Gebühren extrem hoch, zum anderen wird sie von vielen Händlern kaum mehr angeboten, weil es ein hohes Vertrauen des Verkäufers voraussetzt – während dieser seinen Teil der Pflicht erfüllt hat, hat der Käufer noch längst nicht bezahlt.

Vorkasse und Bankeinzug

Bewährt und extrem beliebt. Bei der Vorkasse überweist der Käufer den Kaufpreis des bestellten Artikels an den Verkäufer – und zwar bevor dieser die Ware verschickt. Eine in Zeiten von Online-Banking relativ schnelle und auch sichere Methode. Zwar zahlt man den Kaufpreis bereits, ohne dass man etwas bekommen hat – kann aber im Falle des Falles die Transaktion relativ problemlos rückgängig machen.

Per Bankeinzug wird ebenfalls im Vorfeld bezahlt, jedoch überlässt der Kunde hier dem Verkäufer das Recht, den Betrag selbstständig vom Konto abzubuchen. Man selbst wird also im Zahlverkehr gar nicht tätig. Der Bankeinzug ist deswegen auch ziemlich unbeliebt, obwohl er dem Käufer vollständige Rückbuchung erlaubt. Trotzdem: Selbstständig entscheiden zu können, wann und wie man zahlt ist ein Recht, auf das viele offenbar ungern verzichten.

PayPal

PayPal ist ein vergleichsweise neues Bezahlsystem, welches durch den Online-Versandhandel überhaupt erst aufgekommen ist. Entwickelt wurde es vom Auktionshaus EBay. PayPal erlaubt dem Kunden gegen eine geringe Gebühr pro Transaktion eine sehr schnelle und sichere Zahlung im Online-Versandhandel. PayPal funktioniert dabei wie eine Art elektronisches Konto, bei welchem die Kontodaten des eigenen „richtigen“ Kontos hinterlegt sind. Der Zahlungsempfänger erfährt die Kontodaten des Käufers gar nicht erst, sondern bekommt das Geld durch PayPal zugeschickt. Der Vorteil: Niemand außer PayPal braucht je wieder die eigenen Kontodaten zu bekommen. Ein sehr effizientes und nach einigen Jahren bewährtes System – und nebenbei mittlerweile unerlässlich für internationale Bestellungen.

Sofortüberweisung

Die Sofortüberweisung ist derzeit noch auf dem Weg zu dem Status, den PayPal bereits innehat. Das TÜV-geprüfte Bezahlsystem benötigt für eine Bestellung die Online-Kontodaten des Kunden samt PIN und TAN. Der Vorteil ist, dass man sich den lästigen Umweg über das Online-Überweisungsformular der Bank spart, indem man die entsprechenden Daten direkt beim Händler angibt. Das mag schnell und einfach sein, kann aber auch ziemlich gefährlich werden. Wohl nicht ganz ohne Grund übernehmen die meisten Banken keine Haftung, wenn hier irgendetwas schiefgehen sollte – schließlich trägt man extrem vertrauliche Daten auf Seiten abseits des eigenen Geldinstituts ein. Schwierige Angelegenheit.

Rechnung

Des Kunden liebste Zahlungsmethode. Er bestellt, die Ware kommt an, wird ausgiebig anprobiert und erst dann geht es an die Bezahlung. Vorausgesetzt die bestellten Schuhe, Hosen und Kleider gefallen dem Käufer überhaupt. Wenn nicht, werden sie direkt an den Verkäufer zurückgeschickt – ohne, dass auch nur ein Cent im Vorfeld gezahlt wurde. Bestellen auf Rechnung ist das wohl kundenfreundlichste und gleichzeitig verkäuferfeindlichste Bezahlsystem – und kann daher nur von den größten Online-Versandhändlern (wie z.B. Zalando) angeboten werden. Nichtsdestotrotz, Versandhandel auf Rechnung ist und bleibt der Traum eines jeden Online-Shopping-Suchtis. Zu Recht!

Die Jeans-Trends 2013 – diese Looks bringt uns das neue Jahr

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Die Jeans-Trends 2013 – diese Looks bringt uns das neue Jahr

Das alte ist vergangen, das neue angefangen… Ja, ja wir haben es gehört. Und während wir immer noch von der Silvesternacht verkatert aus unseren roten Augen gucken und kaum glauben können, dass der Jahreswechsel nun schon wieder einige Tage zurückliegt, dreht sich auch die Modewelt beständig weiter. Hallo! Aufwachen, ihr Schlafmützen! Es wird dringend Zeit, sich mal mit den Jeanstrends des neuen Jahres zu befassen! Was genau erwartet uns? Was droht uns? Was wird spannend, interessant und was wird eher zu vernachlässigen sein? Wir haben uns da mal umgehört…

Jeans in Herbstfarben

Modeinstanzen wie die Vogue haben es bereits feierlich verkündet, die Stars machen es uns jetzt schon vor und die Händler ziehen fleißig nach: farblich deutet in diesem Jahr alles Richtung Herbst – und zwar ganz Jahreszeiten-unabhängig. Laubfarben, Brauntöne, Bordeaux, ein gedämpftes Senf- oder Goldgelb – das sind die Denim-Farben des Jahres 2013. Abseits dessen wird auch das klassische Indigo-Denimblue wiederbelebt werden. Damit wird für alte Trendhasen definitiv auch der Kauf eines brandneuen Modells im frischen, kräftigen Blau notwendig – gerne auch ganz ohne Waschung und Used-Optik. Diese wird zwar auch 2013 noch präsent sein, gegenüber den Plain-Modellen jedoch deutlich an Popularität einbüßen.

Skinny bleibt, Schlag kommt, Leichtigkeit hält Einzug

Gute Nachricht für alle, die sich im letzten Jahr mit einem lebenslangen Vorrat an Skinny-Jeans eingedeckt haben: Für 2013 bleibt uns der schmale Look vorerst erhalten. Jedoch bekommt er Gesellschaft. Diverse Modehäuser arbeiten nämlich weiter akribisch am Comeback der Schlaghose. Während diese bereits 2012 und 2011 vereinzelt wieder zu sehen war, scheint in diesem Jahr die Zeit reif für das große Comeback. Mit Vollgas voraus prescht vor allem das New Yorker Denimlabel Seafarer. Die Traditionsmarke belebt nämlich 2013 ihre klassisch-locker geschnittenen und taillenhohen Schlaghosen aus den 70ern wieder.

Die zudem weiterhin angesagten Premiummarken setzen auf verstärkt auf dem Verbindung von ansprechendem Look und gesteigerten Tragekomfort. So arbeiten diverse Hersteller an ultraleichten Jeans, die maximale Bewegungsfreiheit bieten sollen und lässig aussehen.

Wellness für die Beine

Etwas ganz besonderes hat sich für das Jahr 2013 die deutsche Denim-Marke Wrangler ausgedacht. Sie will im Frühjahr eine Art Wellness-Linie ihrer Jeans auf dem Markt bringen, die den vielversprechenden Namen „Denim Spa Therapy for Legs“ trägt. Was verbirgt sich hinter dem mysteriösen Titel? – In die Jeans sollen „Wellness“-Stoffe eingearbeitet sein, die ihr einen besonderen Jasmin-Duft verleihen, die Haut pflegen und sogar gegen Zellulite wirken sollen! Hört sich ordentlich nach Science Fiction an, sodass man auf die Veröffentlichung auf jeden Fall gespannt sein kann. Ob die Spa-Stoffe durch das Waschen der Jeans verloren gehen können und ob es aucg eine spezielle Version für Männer geben wird – etwa eine „BBQ“-Variante mit angenähtem Bierdosenhalter und Steaksoßen-Spender an der Gesäßtasche – ist leider noch nicht bekannt. So futuristisch sich die Idee aber anhören mag – ganz neu ist sie nicht. Marken wie GSUS arbeiteten bereits mit ähnlichen Ideen und verliehen ihren Jeans Aloe-Vera-Duft.

Die Kombinationsmöglichkeiten

Was die Art und Weise angeht, wie man seine Denim zu anderen Kleidungsstücken kombiniert, wird uns in diesem Jahr keine Revolution erwarten. Die erwähnten Farben passen ganz hervorragend zu femininen schwarzen Blazern, und – solange die Temperaturen noch tief sind – perfekt zu ein Paar hinreißen (Combat-)Boots. Weiterhin kann bedenkenlos Kleidung aus Wildleder oder glänzende, funkelnde Accessoires zu den Jeans getragen werden. Zudem scheint ganz offenbar Denim-mit-Denim immer mehr Akzeptanz zu bekommen. Eine Jeansbluse, Jeansweste oder Jeansjacke zur Jeanshose? – sicherlich immer noch fragwürdig, aber immer mehr Leute scheint es zu gefallen.

Oh, 2013, was hast du mit uns vor? – Das sind also die Denim-Trends, die uns in diesem Jahr erwarten. Blicken wir also voller Vorfreude den kommenden Trends und Innovationen entgegen, die irgendwo zwischen zurückhaltendem Chic und absoluter Verrücktheit pendeln. Was sich im Endeffekt durchsetzen wird und was schneller wieder in der Versenkung verschwindet, als es auftauchte, das werden wir mit Freude beobachten. Wir sind bereit!

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