Den Weg geebnet – diese Stars verhalfen der Jeans zu ihrem Erfolg

Die Jeans ist schon ein klasse Produkt: Robust, niemals out, Zeiten überdauernd. Doch ihre Popularität kam nicht über Nacht. Oft haben wir bereits davon gehört, dass sie Anfang des 20. Jahrhunderts noch eine reine Arbeiterhose war. Vielleicht wäre das auch heute noch so, wenn es nicht einige große Stars, Persönlichkeiten und Musiker gegeben hätte, die der Jeans zu ihrer heutigen Bedeutung verholfen haben. Sie haben einem vormals zweckmäßigen Kleidungsstück einen modischen Sinn gegeben. Sie haben das Mysterium Jeans erst zum Leben erweckt. Sie sind die großen Jeans-Stars des vergangenen Jahrhunderts.

James Dean

James Dean war eines der absoluten Jugend-Idole der 50er Jahre. Keiner verkörperte den amerikanischen Traum vom jungen, männlichen Sexsymbol besser, als der kalifornische Schauspieler. Mit seiner Rolle im Film „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ erlangte nicht nur Dean selbst den Durchbruch, sondern auch die Denimjeans, die er im Film trug. Es handelte sich dabei nicht um irgendein Modell, sondern um die Levis 501, den Jeans-Klassiker schlechthin. Dean verkörperte in dieser Hose, kombiniert mit seiner lässigen Bikerjacke, der Sturmfrisur und seinem Sportwagen das Schönheitsideal des Amerikas der 50er Jahre und war modisches Vorbild für eine gesamte Generation. Dass die Jeans fester Bestandteil der Alltagsmode werden konnte, ist maßgeblich auf diesen Mann zurückzuführen.

Elvis

Er war der Ausnahme-Sänger des 20. Jahrhunderts, einer der erfolgreichsten Künstler überhaupt und der Inbegriff des Rock and Rolls der 50er und 60er. Wer das Rock-Phänomen dieser Zeit aber allein auf die Musik reduziert, der täuscht sich. Mit ihm einher ging nämlich auch eine modische Revolution – die Mode, die James Dean vor allem auf der Leinwand präsentierte, trug Elvis bei seinen Auftritten auf den Konzertbühnen und im Fernsehen. Da durfte natürlich auch die Jeans nicht fehlen. Außerdem konnte niemand so schön in Denims tanzen, wie der Superstar aus Mississippi. Elvis war nicht nur eine Entertainerlegende, er war eine Entertainerlegende in Jeans.

Marilyn Monroe

Schon klar, das erste Bild, das im Kopf erscheint, wenn man den Namen „Marilyn Monroe“ hört, ist sie in einem weißen Kleid, welches durch einen Luftstoß nach oben gewirbelt und notdürftig von dem blonden Sexsymbol unten gehalten wird. Doch Marilyn provozierte eben auch als weiblicher Superstars in Jeans – in diesen Zeiten ein unvorstellbarer Tabubruch. Das Pin Up posierte für zahllose Bilder und Filme in hautengen Jeans. Sie präsentierte ihre Kurven in Denims, welche, wie damals üblich, oberhalb des Bauchnabels saßen. Zudem etablierte sie sogar die Denim-Jacke bei Frauen. Doch was damals provozierte, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Und wir verdanken es nicht zuletzt Marilyn Monroe.

Jane Birkin

Machen wir einen kleinen Zeitsprung in die späten 60er Jahre: Die Hippie-Bewegung war in vollem Gange, Peace war in, Krieg out und Regeln existierten lediglich, um gebrochen zu werden. Das galt nicht zuletzt auch für Modefragen. Den Weg, den Marilyn Monroe bereits eingeschlagen hatte, ging Hippie-Ikone Jane Birkin noch weiter. Sie festigte in der ganzen Welt das Bild einer Frau in Jeans. Sie trug die Denims stolz und machte dies zu etwas ganz Alltäglichem, etwas Normalem. Unvergessen sind die aufreizenden Fotografien, die sie in halb aufgeknöpftem Hemd und löchrigen Schlag-Jeans zeigen. Das war nicht nur provokant und sexy, sondern auch unbedingt notwendig – und schließlich auch ein wichtiger Beitrag zur weltweiten Akzeptanz der Jeans.

Jimi Hendrix

Das, was Jane Birkin für die Frauenwelt während der Hippie-Bewegung war, war Jimi Hendrix für die Männer. Er trug gefühlt Meter-weite Schlaghosen, kombinierte sie mit Fransen-Westen, band Kopftücher um seine Afro-Haarpracht und spielte schief auf seiner E-Gitarre. Die Bilder seiner Auftritte und dem extravagantem Modestil gingen um die Welt, inspirierten Fashion-Interessierte und nahmen nachhaltigen Einfluss auf das, was heute als selbstverständlich gilt. Vor allem aber schockierte er mit seinen Jeans, die so gar nichts mit dem gerade halbwegs akzeptierten Rockabilly-Look der 50er zu tun hatten – und war damit maßgeblich mitverantwortlich für eine kleine (Mode-)Revolution.

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