How to wear Jeans – Von lässig bis „hängengeblieben“

Die meisten ausgefallen Arten, wie Jeans getragen werden, entstanden auf der Straße. Die Fashion- verrückten Kids, die sich über ihren Style definieren und ihn in Abgrenzung zum Rest der Welt entwickeln, haben stets einen Scheiß darauf gegeben, sich mit ihrem Look anzupassen. Das Credo ist damals wie heute: Wer unique ist, gewinnt. Und spätestens dann, wenn man einen Trend losgetreten hat, weiß man, dass man alles richtig gemacht hat. So war das bei sämtlichen populären Trage-Arten von Jeanshosen. Als sich ein paar Straßenkids irgendwann in den 80er Jahren dazu entschieden, ihre Hosen bewusst unterhalb des Pos zu tragen, sodass man freien Blick auf ihre Unterhose hatte, taten sie das einerseits, um Solidarität mit ihren Freunden im Knast zu demonstrieren (Link zur Geschichte der Baggy-Artikel?). Andererseits ging es aber auch um bewusste Provokation und darum, Konventionen, die Erwachsene aufgestellt hatten, zu brechen: Ja, wir tragen unsere Jeans auf halb acht! Ja, wir stehen dazu! Ja, wir wollen euch damit schocken!

Was lange Zeit der Inbegriff eines auffälligen Tragestils war, lockt heute jedoch niemandem mehr hinterm Ofen hervor. Im Gegenteil, die heutige Generation – maßgeblich beeinflusst vom Skater-Look – setzt stattdessen auf Skinnyjeans, die auf die alt gewordenen Baggyjeans-Träger mindestens ebenso provozierend wirkt, wie die Hängehose in den 80er und 90er Jahren auf die alte Generation. Zeiten ändern sich eben. Der Kompromiss beider Formen sind Hosen mit Standard Bootcut oder im traditionellen 501-Schnitt, die aber Baggy-Like unterhalb der Hüfte getragen werden – ebenfalls extrem beliebt.

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