Die perfekte Herbstjeans – ist es die „Cropped Jeans“?

Da ist es wieder mal so weit, es ist Herbst und der Winter steht schon in den Startlöchern. Natürlich kommt auch diese Saison des Jahres nicht ohne Jeans aus. Es ist vielleicht nicht allzu kreativ, wenn man erwähnt, was allen sowieso schon klar ist: die Herbstfarben besetzen mal wieder dieses Abteil der Modewelt. Die Farben der Außenwelt färbten schon immer auf die Welt der Mode ab. Die Cropped Jeans, kürzer als die Standardhose, aber viel länger als eine Shorts, war dieses Jahr der modischer Blickfang. Eigentlich waren diese Hosen einmal das Nonplusultra für verspielte Kinder, da durch den hohen Abschluss kein Hosensaum abgetreten werden konnte. Heute hat sich der Tragezweck natürlich komplett verändert. Weit geschnitten, eng geschnitten, mit vielen Details oder simpel gehalten, diese Jeans gefällt Schauspielerin, Model und Geschäftsfrau gleichermaßen. Das ändert sich auch im Herbst nicht, aber natürlich treten andere Farben ins Rampenlicht.

Die perfekte Herbstjeans - ist es die "Cropped Jeans"?

Denimhosen in Brauntönen aller Art, tiefe Gelbtöne und dunkles Rot geben diesen Herbst den Ton an. Mutig, denn eigentlich wurden Cropped Jeans aufgrund ihrer Länge kaum in den kälteren Monaten des Jahres getragen, harmonieren sie doch besser mit den Zwischenjahreszeiten. Die wunderbare Kombinierbarkeit der Jeans und ihr Vordringen in so viele Bereiche des Lebens, macht sie zu fast jedem Anlass tragbar. Zusammen mit Blazer oder enger, kurzer Dreiviertel-Arm Jacke, High-Heels und dezenten Accessoires, erobert die Frau von Welt jedes Büro. Gern kann es viel legerer zugehen, einfach die blass-rote Cropped Jeans mit goldgelben Strickpullover abstimmen, dazu eine helle Vintage-Ledertasche.

Und was noch? Über die Cropped Jeans gern lange, übergroße Oberteile ziehen. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von Flanelhemd bis bedrucktem T-Shirt, hin zu Bluse – man kann nicht viel falsch machen. Dazu gesellt sich die hüftlange Jacke im Jeansformat. Doch es geht auch anders! Seit den Siebzigern gab es eine Liebesbeziehung zwischen Leder und Jeans. Punkrocker wie Sid Vicious machten es vor: kurze Lederjacke mit Pins, dazu die enge, zu kurze, ausgeblichene Jeans. Wer hätte über dreißig Jahre später schon an ein Revival dieses Looks geglaubt?

Heute wird dieser Style von unseren Lieblingsstars und Modefanaten aller Länder aufgegriffen – aber nicht einfach kopiert. Geschickt werden Sneaker, Boots, Stiefeletten und hohe Schuhe mit den „Croppeds“ kombiniert, ein wunderbares Rezept, das am Ende aufgeht.

Enge Cropped Jeans in den herbstlichen Farben lassen sich auch perfekt mit Felljacken paaren. Wem Fell zu martialisch ist, der kann heute natürlich auf eine der hochwertigen Fellimitationen zurückgreifen, die es in so vielen Variationen zu bestaunen gibt. Enge, kurz geschnittene Mäntel passen natürlich ebenso zu „Croppeds“. Ob man wirklich ein Cropped-Typ ist, hängt selbstverständlich von der Figur ab. Schlanken, großen Frauen wird der Look eher entsprechen, da der enge Schnitt die Beinlänge unterstreicht und die Form der Taille etwas heraushebt. Aber die „Durchsnittsfrau“ muss keine Angst haben. Cropped Jeans gibt es auch in weiterer und relaxterer Passform.

Aber jetzt nochmal zu den Accessoires! Hier gilt: Alles was zu lang, groß, breit, hoch, weit, erscheint, passt fantastisch.

Ausladende Schals und Halstücher, große Ringe, breite Ketten, lange Ketten – alles ist erlaubt. Denn was die  dezente Form der Hose verbirgt, lässt die Accessoires scheinen.

Cropped Jeans sind einfach toll, weil sich mit ihnen klassische Elemente genauso verbinden lassen, wie rockiger Stil und poppige Farben. Das Beinkleid darf diesen Herbst also etwas kürzer ausfallen. Denn kürzer ausfallen heißt nicht weniger Aufsehen zu erregen.

 

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