Category Archives: Specials

Das Kultobjekt der Damenmode: Leggings

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...

Sie ist eines der absoluten Lieblingsstücke der modebewussten Frau, sie hat eine lange Geschichte hinter sich und ist nach ihrem bahnbrechenden Comeback vor ein paar Jahren heute grösser im Geschäft denn je: die Leggings. Was verbirgt sich hinter den sexy Teilen? – Wo liegen ihre Wurzeln, was macht ihren Reiz aus und warum sind sie so erfolgreich? Wir sind der Sache mit den Leggings auf den Grund gegangen.

Fragt man die Leute, woher Leggings kommen, antworten die meisten mit den 80er Jahren. Sie haben dabei Bilder von amerikanischen Strandpromenaden in Venice Beach oder Miami vor Augen, an denen hippe Frauen mit Strubbelfrisuren sexy Gymnastikübungen bei Sonnenaufgang machten. Und tatsächlich, ihre erste modische Hochphase hatten die Leggings vor gut 30 Jahren, wo sie neben dem Sport auch verstärkt im normalen Alltag getragen wurden. Doch ihre Vorgeschichte reicht noch weiter in die Vergangenheit zurück. Viel weiter als man zunächst glauben mag.

Einige Kenner verorten die ersten Leggings bereits in der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts, wo erste hautenge Hosen aus elastisch gemachtem Ziegenleder in Spanien aufkamen. Andere sehen bereits in den engen Lederhosen der amerikanischen Ureinwohner die Vorläufer der heute bekannten Leggings. Auch wenn diese altertümlichen Stücke in ihrer groben Form mit den heutigen Leggings Gemeinsamkeiten aufweisen, kann man sie jedoch keineswegs mit aktuellen Modellen gleichsetzen, zumal die „Urzeit-Leggings“ noch zusätzlich mit einem Gürtel befestigt werden mussten und somit eher der traditionellen Hose ähnelten. Zudem wurden diese Stücke noch ausnahmslos aus Leder gefertigt und boten daher keineswegs die heute so geliebte Bewegungsfreiheit. Gleichwohl dienten diese Lederhosen einem praktischen Zweck, nämlich durch ihre höhere Dicke in der Wildnis vor Stacheln zu schützen. Aus diesem Grund trugen auch die späteren Cowboys Leggings-ähnliche Lederhose über ihren Jeans und nannten diese „Chaps“.

In den 80er Jahren feierte die Leggings, so wie wir sie heute kennen, ihren Einstand in der Freizeit- und Sportmode. Die meist auf Nylon basierenden Stücke waren nun viel dünner, konnten Schweiß absorbieren und ihn vom Körper weg nach außen transportieren, weshalb sie im Zuge der Aerobic-Weller zum absoluten Renner wurden. Die Popularität stieg so rasant an, dass die Leggings schon sehr bald als Alltagskleidungsstück akzeptiert und geliebt wurden. Hauptgrund dafür war wohl, dass kein anderes Kleidungsstück eine gute Figur so schön betonte, wie sie. Ein praller Hintern, lange Beine – all das wurde perfekt in Szene gesetzt ohne zu viel zu offenbaren. Schrille Farben oder Pastelltöne in glänzend oder matt sorgten für die nötige Auflockerung und den zusätzlichen Hinguck-Faktor.

Mit diesen Eigenschaften hatte die Leggings die perfekten Voraussetzungen, um Teil des 80s-Modecomebacks der letzten Jahre zu werden. Doch anstatt die 80s-Leggings eins zu eins in die heutige Zeit zu transportieren fügten Designer noch die ein oder andere modische Nuance hinzu. Neben den altbekannten (und nach wie vor sehr beliebten) einfarbigen Modelle, sind heute vor allem auch Rainbow-Leggings und Print- und Musterleggings oder Leggings mit verrückten Farbverläufen absolute modische Highlights. Auch diverse Glanzeffekte in Gold oder Silber und Leder-Imitate stehen heute auf der Must-Have-Liste ganz weit oben. Die Beliebtheit der häufig auch als „Tights“ bezeichneten Stücke ist mittlerweile so groß, dass die Teile plötzlich sogar geschlechterübergreifend interessant geworden sind. Unlängst posteten modebegeisterte Boys auf ihren Tumblr-Modeblogs Fotos von sich in Leggings und machten klar, dass es offensichtlich keine Grenzen und Regeln mehr gibt, wer sich mit Leggings schmücken darf und wer nicht. Dass es sich hierbei um eine grenzwertige Angelegenheit handelt, ist klar. – Andererseits gehört es gerade in der Modewelt dazu, Grenzen auszuloten und Dämme zu brechen. Ansonsten ist es natürlich wie so oft: Alles kann, nichts muss. Und überhaupt bleibt die männliche Leggings-Zielgruppe offenbar vorerst überschaubar. So groß ist der Mut (oder der Wille) bei den meisten Männern dann doch nicht, in die hautengen Dinger zu schlüpfen.

Die verrücktesten Denims der Welt – Naked & Famous

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Jeans müssen keine bierernste Angelegenheit sein – das muss Mode und Design im Allgemeinen nicht. Die alljährlichen Fashion Shows rund um den Globus beweisen uns immer wieder aufs Neue, dass es immer die abgedrehtesten und witzigsten Kreationen sind, die die größte Aufmerksamkeit erzielen. Und so wie die Designer mit ihrer Mode-Produktion schockieren wollen, wollen andere schockieren, indem sie genau diese Mode tragen. Und weil Crazyness in der gehobenen (und auch weniger gehobenen) Denim-Welt stets großgeschrieben wird, haben wir uns mal auf die Suche begeben nach ein paar wirklich verrückten Jeans.

Was ist eigentlich aus der guten alten Denim geworden? Handelte es sich dabei nicht mal schlicht und einfach um eine Arbeiterhose? Blauer Indigostoff, ein paar Nieten – und das war’s. Tja, die Zeiten ändern sich. Und dort, wo verrückte Designer Hand anlegen und Fashion-Verrückte zuschlagen, bleibt häufig kein (Style-)Stein mehr auf dem anderen. Brandon Svarc macht es vor und zeigte den Kollegen von GQ einst die abgedrehtesten Modelle seines Labels Naked & Famous. Mit dabei war etwa die schwerste Jeans der Welt, die mehr als 900 Gramm Eigengewicht auf Waage bringt und dermaßen steif ist, dass sie allen Ernstes auf den Hosenbeinen aufrecht stehenbleibt. Außerdem im Angebot: Eine Denim aus japanischem Edel-Stoff, der beim Darüber-Rubbeln – Achtung, jetzt kommt’s – eine spezielle Himbeer-Duftnote freisetzt. Ja, auch so kann man Damen beim Date beeindrucken. Laut Svarc soll die Duft-Note immerhin bis zu fünf Waschgänge überstehen, bevor sie verfliegt. Die Reihe verrückter Naked & Famous-Jeans setzt fort bis hin zu einem Paar Denims, das tatsächlich im Dunkeln leuchtet und macht deutlich: Hier hat eine Marke hart an ihrem Image gearbeitet, als eines der größten Fragezeichen in die Jeans-Historie einzugehen. Mission erfüllt möchte man sagen – doch die Konkurrenz ist groß und längst gibt es aus anderen Ecken allerhand verrückte Denim-Modelle.

So etwa von Kohzo Denim, einem Schweizer Label, welches das Herz von Justin Bieber mit einer komplett goldenen Denim erobern konnte. Ja, ihr habt richtig gelesen! Es handelt sich hierbei um eine eigentlich ganz normale Jeanshose – nur dass sie mit 18 Karat Gold beschichtet ist (http://blog.fashionfreax.net/de/files/2010/08/Kohzo-Denim-Goldplated-jeans-vivrecom.jpg). Die Frage nach dem Preis dieses Kleidungsstücks erübrigt sich eigentlich, wir verraten ihn trotzdem: Gute 875 Dollar muss man auf den Tisch legen, um das gute Stück sein eigen nennen zu können – kein Wunder also, dass sich nur echte Erfolgskerle vom Schlage eines Justin Biebers das Teil leisten können.

Nicht nur besonders reiche Menschen fragen sich an dieser Stelle: WIE verdammt, WIE kann ich Justin Biebers Gold-Hose toppen? Nun, auch das wollen wir verraten. Drei magische Worte: Dussault Trashed Jeans. Die Bezeichnung „Trashed Jeans“ ist gelinde gesagt etwas verfehlt, schließlich handelt es sich bei diesem Stück um die angeblich teuerste Hose der ganzen Welt – sie geht für 250.000 (in Worten: Zweihundertfünfzigtausend) Dollar über den Tisch. Den exorbitanten Preis rechtfertigt das Label mit dem aufwendigen Fertigungsprozess und dem verwendeten Material: Dreizehn mal wurde sie gefärbt, sie wurde bemalt, bestickt, durchlöchert und mit den obligatorischen Totenköpfen aus Gold und Rubinen und allem, was Mutter Natur an wertvollen Materialien so hergibt, verziert. Und zwar so lange, bis nix mehr ging. Diese Jeans ist die absolute Endstation, und zwar auf gleich mehreren Ebenen: Preislich, stilistisch und beim Verrücktheitsgrad.

Wer die hier vorgestellten Hosen ernsthaft tragen soll? – Wir wissen es nicht. Ob sie überhaupt ohne weiteres tragbar sind? – Auch das können wir leider nicht abschließend beantworten. Fakt ist aber leider, dass, wer nicht selber Hand an seine 08/15-Denims legen will, für jedes Paar dieser verrückten Jeans einen gehörigen Batzen Bares hinblättern muss. Oder er muss mit seinen Durchschnitts-Denims betrübt durch den stadteigenen Szenebezirk traben. Doch wer an dieser Stelle schon glaubte, es sei alles zum Thema „verrückte Jeans“ gesagt, dem sei versichert: Es geht noch weiter. Beim zweiten Teil unseres Special zu leicht geisteskranken Denim-Modellen. Man darf also gespannt sein.

Indigo vs. Schwarz vs. Farbenfroh – welche Jeans darf es sein?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...

Eine neue Jeans soll es also sein – aber welche Farbe? Das traditionelle Indigo-Blau, ein klassisches Schwarz oder lieber ein knalliges Rot, Grün oder Gelb? – Die Color-Frage kann oftmals zur echten Gewissensfrage werden. Dazu kommen zahlreiche Faktoren, die die Entscheidung zusätzlich beeinflussen: Trend, Farbpsychologie und Marke. Wir wollen euch die Farbwahl der Denim ein kleinwenig erleichtern und lassen die drei Auswahlmöglichkeiten gegeneinander antreten. Denn auch wenn schlussendlich der eigene Geschmack entscheidet – eine kleine Hilfestellung kann nie schaden.

Tradition trifft Trend

Bei kaum einem anderen Auswahlkriterium für eine neue Denim wird der Zwiespalt zwischen Tradition und Trend derzeit so deutlich wie bei der Farbwahl. Ganz klar: Wer gezielt das traditionelle Design sucht, greift natürlich lieber zum kräftigen Indigo-Blau. So kennt man die Denim, so liebt man sie. Zudem heißt Indigo nicht gleich Indigo: Mittlerweile gibt es die Farbe in unzähligen Schattierungen, Helligkeiten, Abstufungen und natürlich Waschungen. „Zeitlosigkeit“ ist hier das Zauberwort. Wer jedoch Trendhamster ist und vor allem das sucht, was derzeit angesagt ist, greift zu farbigen Jeans. Der Colored-Denim-Trend der ausklingenden Herbst/Winter-Saison wird es nämlich ganz offensichtlich auch ins kommende Frühjahr schaffen. Das bedeutet: Senfgelb, Weinrot und diverse Laubfarben sind  nach wie vor das Ding der Stunde. Ausgedient haben dagegen die knalligen Neonfarben des letzten Jahres. Als Faustregel gilt: Farbenfreude ja, aber bitte in Maßen.

Der Allround-Look

Als echte Allround-Farbe hat sich dagegen (ja, wir wissen, dass es eigentlich eine Farbe ist)  Schwarz erwiesen. Black Denims lassen sich nicht nur sehr gut zum Sakko bei weniger formellen Anlässen oder als Sonntagshose zum wöchentlichen Besuch bei Oma anziehen, sondern eignen sich auch perfekt für lässige Freizeitoutfits. Ob mit Hemd, T-Shirt, V-Neck oder Strickjacke – schwarze Denims gehen fast immer und überall. Sie sind – auf aufgrund ihrer farblichen Unauffälligkeit – ähnlich zeitlos wie Indigo-Jeans und werden in ähnlichen vielen Variationen angeboten. Farbliche Abstufungen gibt es bis hin zu hellen Grautönen mit interessanten Waschungen und diversen Used-Applikationen. Es ist daher keine Überraschung, dass sich schwarze bzw. graue Jeans, ähnlich wie die klassische-blauen, seit Jahren in der Beliebtheitsskala bei Denim-Fans ganz oben halten und ebenso zeitlos wie ansehnlich sind.

Wie es die Masse will

Genau das ist auch der Grund, warum es farbige Denims langfristig gesehen schwerer haben, die Herzen der Massen zu bleiben. Sie unterliegen im Vergleich zu Indigojeans und schwarzen Denims nämlich viel stärker dem Diktat der Modetrends. Mal sind es die erwähnten knallig-neonfarbenen Jeans, die extrem angesagt sind, mal sind es die Laubfarben, die momentan als hip gelten. Doch selbst deren Halbwertszeit ist begrenzt. Welcher Farbtrend in der nächsten Saison auf dem Plan steht, ist derzeit noch nicht absehbar. Wühlt man sich durch Modeblogs, aktuelle Kollektionen der großen Jeansmarken und diverse Pressefotos scheinen ausgeblichene Pastellfarben immer besser zu funktionieren. Die Spatzen pfeifen teilweise sogar schon von den Dächern, dass das 80er Weiß sein großes Denim-Comeback feiern könnte. So oder so setzen sich die Fans der farbigen Jeans verstärkt der Gefahr aus, vom Trend überholt zu werden. Den Fans von Indigo und Schwarz könnte man hingegen schon fast Bequemlichkeit vorwerfen – schließlich sind sie bei ihrer Farbwahl stets auf der sicheren Seite.

Trust yourself

Trendfragen hin, Zeitlosigkeit her – Schlussendlich musst DU dich in deiner neuen Jeans wohlfühlen. Wer geschickt kombiniert, der kann ohnehin vollkommen losgelöst von solchen Fragen die Denim wählen, die ihm persönlich am besten gefällt. Klar kann es nicht schaden, einige der hier benannten Kategorien im Hinterkopf zu behalten. Am Ende muss man aber die Wahl der neuen Hose – für die sicherlich auch der ein oder andere Schein über die Theke wandern wird – für sich selbst vertreten können. Trotzdem, eine kleine Hilfe schadet nie. Also: Geschmackvoll wählen, eigenen Stil repräsentieren, den Trend aber nicht komplett vergessen. Dann kann auch bei der Farbwahl nichts schiefgehen.

Die Sache mit dem Jeansrock – Highlight oder No-Go?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading...

Der Jeansrock, ja, wo ist der eigentlich? In den letzten zwei, drei Jahren wurde in der Modewelt doch alles ver-denimt, was nicht bei Drei auf dem Baum war – und miteinander kombiniert. Jeansjacke zu Jeanshose, Jeanshemd zu Jeansbag. Irgendwie ist das alles wieder da und wird – weil man offenbar ja nichts auslassen will – alles zusammen getragen.

Doch was ist eigentlich mit dem Jeansrock?

Das Kleidungsstück, welches es immerhin schon seit den frühen Achtzigern gibt, litt zuletzt an erstaunlich wenig Präsenz. Ist es etwa out? Oder befindet es sich einfach nur unterm Radar und ist damit wesentlich spezieller und weniger mainstream als der ganze andere Kram? Wir haben nachgeforscht.

Vor rund 30 Jahren war der Jeansrock eine unglaublich spannende Neuerung in der Modewelt. Wo es vorher lediglich Jacken und Hosen des charakteristischen indigofarbenen Materials gab, waren plötzlich Röcke an der Tagesordnung. Röcke! Zwar versprühten sie anfangs noch den typisch altertümlichen Charme, die Röcke in dieser Zeit ohnehin verkörperten, doch das sollte sich schon bald ändern.

Die Zahl unterschiedlicher Formen und Arten des Jeansrocks erhöhte sich in Windeseile und so gab es neben den etwas langweilig-gerade geschnittenen Formen bald auch Modelle mit ausgestelltem Cut, Röcke, die im fransigen Look erstrahlten und etwas zweifelhaft als „Zigeuner-Rock“ betitelt wurden und natürlich den allseits beliebten Minirock als beliebte Alternative zu den Hotpants. Vor allem letzterer hat sich bis heute erfolgreich behaupten können.

Aber zugegeben: Abseits des Minirocks handelt es sich dieser Tage nicht unbedingt um die Glanzzeit des Jeansrocks. Der letzte kleine Hype, den das Kleidungsstück genoss, liegt bereits gute zwei Jahre zurück. 2011 zeigten sich Stars wie Katie Perry, Kylie Minogue und Reese Witherspoon in knielangen, leicht asymmetrisch geschnittenen Jeansröcken. Heute sind die Teile bei den Stars jedoch heute leider kaum mehr ein Thema.

Bloß gut, dass Denim-Röcke Kleidungsstücke sind, die – anders als Trends wie Colorblocking – nicht so sehr auf In-und-Out-Listen angewiesen sind. Der Grund dafür ist ihr zeitloses Design, welches sich bereits durch minimale Veränderungen an aktuelle Trends anpassen lässt, sofern das überhaupt notwendig ist.

So ist der bereits erwähnte Minirock das beste Beispiel für ein zeitloses Kleidungsstück, das ganz Trend-unabhängig immer wieder gesehen und gern getragen wird. Der Denim-Minirock ist unglaublich wandelbar, leicht kombinierbar und funktioniert zu jeder Jahreszeit. Klar, dass man bei dem knappen Teil zunächst erst mal heiße Sommertage denkt, an denen Frauen ihre schlanken Beine kaum besser zur Schau stellen könnten, als mit einem ultrakurzen, ausgestellten Minirock. So zieht man die Blicke auf sich!

Doch auch bei derzeitigen Tieftemperaturen funktionieren die sexy Stücke ganz hervorragend. Schmal geschnittene und helle Miniröcke lassen sich nämlich auch hervorragend mit dunklen Strumpfhosen kombinieren oder mit ein paar simplen schwarzen Leggings tragen und erzeugen so einen interessanten Kontrast. Dass dieser Look absolut zeitlos ist, sieht man alleine daran, dass er nun schon seit Jahren funktioniert und akzeptiert ist. Über die Kreativität eines solchen Outfits mag man streiten, doch wer eigene Ideen einbringen will, hat dafür schließlich immer noch genügend Raum oberhalb der Hüften. Auch die Kombinationsmöglichkeiten mit verschiedenen Schuhmodellen sind nahezu grenzenlos. Ob sommerlich-lässig zu ein paar simplen Flip Flops, ob casual zu einem Paar Sneakers oder ob edel zu Pumps oder Stiefeln – denkbar ist alles, möglich ist vieles.

Abgesehen davon gibt es zahlreiche Miniröcke in verschiedenen Denim-Farben, die Abwechslung in den Kleiderschrank bringen. Die Erfahrung zeigt aber, dass hier Vorsicht geboten ist. Der an manchen Stellen noch hochgepriesene Denim-Skirt in Weiß mag bei manchen vielleicht noch hoch im Kurs stehen, für viele ist er jedoch der Inbegriff des Tussi-Styles. Daher ist unbedingt abzuwägen, in Kombination mit welchen (möglichst schlichten) Stücken und Accessoires er getragen werden kann um noch möglichst modisch rüberzukommen.

Fazit: Der Jeansrock ist vieles, aber nicht tot

Gerade der Minirock erfreut sich unabhängig von Trends an großer Beliebtheit und wird dies voraussichtlich auch noch in den nächsten Jahren tun. Wann der Rest der Denimskirt-Familie sein Comeback feiert, bleibt jedoch abzuwarten.

Die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Wir alle sind Opfer des Online-Shoppingwahns. Sich durch seitenlange digitale Kataloge durchklicken, die Suchmaschinen nach einem ganz bestimmten Teil heiß laufen lassen, bestellen, anprobieren, zurückschicken – das ist unser Leben. So shoppt man heute. Der waschechte Online-Shopping-Hustler hat den gepflegten Kaufrausch 2.0 perfektioniert und weiß genau, wo er am besten an welche Sachen kommt – doch bei den Zahlungsmethoden kommen viele noch immer ins Schwimmen. Welche der vielen Möglichkeiten ist nun am besten, welche geht am schnellsten und welche sind sicher? Bankeinzug? Vorkasse? Oder doch PayPal? Wir stellen euch die wichtigsten Online-Zahlungsmethoden vor.

Nachnahme

Der Klassiker beim Versandhandel. Die Ware wird bestellt und bei Anlieferung beim Postboten bezahlt. Das Prinzip „Ware gegen Geld“ ist vor allem bei den Menschen beliebt, die dem elektronischen Bezahlen noch immer nicht über den Weg trauen – und immerhin ist die Nachnahme auch eine der sichersten Zahlungsweisen überhaupt. Erst wenn man das Bestellte in den Händen hält, wird bezahlt. Frei von Nachteilen ist die Methode jedoch nicht. Zum einen ist sie durch zusätzliche Porto-Gebühren extrem hoch, zum anderen wird sie von vielen Händlern kaum mehr angeboten, weil es ein hohes Vertrauen des Verkäufers voraussetzt – während dieser seinen Teil der Pflicht erfüllt hat, hat der Käufer noch längst nicht bezahlt.

Vorkasse und Bankeinzug

Bewährt und extrem beliebt. Bei der Vorkasse überweist der Käufer den Kaufpreis des bestellten Artikels an den Verkäufer – und zwar bevor dieser die Ware verschickt. Eine in Zeiten von Online-Banking relativ schnelle und auch sichere Methode. Zwar zahlt man den Kaufpreis bereits, ohne dass man etwas bekommen hat – kann aber im Falle des Falles die Transaktion relativ problemlos rückgängig machen.

Per Bankeinzug wird ebenfalls im Vorfeld bezahlt, jedoch überlässt der Kunde hier dem Verkäufer das Recht, den Betrag selbstständig vom Konto abzubuchen. Man selbst wird also im Zahlverkehr gar nicht tätig. Der Bankeinzug ist deswegen auch ziemlich unbeliebt, obwohl er dem Käufer vollständige Rückbuchung erlaubt. Trotzdem: Selbstständig entscheiden zu können, wann und wie man zahlt ist ein Recht, auf das viele offenbar ungern verzichten.

PayPal

PayPal ist ein vergleichsweise neues Bezahlsystem, welches durch den Online-Versandhandel überhaupt erst aufgekommen ist. Entwickelt wurde es vom Auktionshaus EBay. PayPal erlaubt dem Kunden gegen eine geringe Gebühr pro Transaktion eine sehr schnelle und sichere Zahlung im Online-Versandhandel. PayPal funktioniert dabei wie eine Art elektronisches Konto, bei welchem die Kontodaten des eigenen „richtigen“ Kontos hinterlegt sind. Der Zahlungsempfänger erfährt die Kontodaten des Käufers gar nicht erst, sondern bekommt das Geld durch PayPal zugeschickt. Der Vorteil: Niemand außer PayPal braucht je wieder die eigenen Kontodaten zu bekommen. Ein sehr effizientes und nach einigen Jahren bewährtes System – und nebenbei mittlerweile unerlässlich für internationale Bestellungen.

Sofortüberweisung

Die Sofortüberweisung ist derzeit noch auf dem Weg zu dem Status, den PayPal bereits innehat. Das TÜV-geprüfte Bezahlsystem benötigt für eine Bestellung die Online-Kontodaten des Kunden samt PIN und TAN. Der Vorteil ist, dass man sich den lästigen Umweg über das Online-Überweisungsformular der Bank spart, indem man die entsprechenden Daten direkt beim Händler angibt. Das mag schnell und einfach sein, kann aber auch ziemlich gefährlich werden. Wohl nicht ganz ohne Grund übernehmen die meisten Banken keine Haftung, wenn hier irgendetwas schiefgehen sollte – schließlich trägt man extrem vertrauliche Daten auf Seiten abseits des eigenen Geldinstituts ein. Schwierige Angelegenheit.

Rechnung

Des Kunden liebste Zahlungsmethode. Er bestellt, die Ware kommt an, wird ausgiebig anprobiert und erst dann geht es an die Bezahlung. Vorausgesetzt die bestellten Schuhe, Hosen und Kleider gefallen dem Käufer überhaupt. Wenn nicht, werden sie direkt an den Verkäufer zurückgeschickt – ohne, dass auch nur ein Cent im Vorfeld gezahlt wurde. Bestellen auf Rechnung ist das wohl kundenfreundlichste und gleichzeitig verkäuferfeindlichste Bezahlsystem – und kann daher nur von den größten Online-Versandhändlern (wie z.B. Zalando) angeboten werden. Nichtsdestotrotz, Versandhandel auf Rechnung ist und bleibt der Traum eines jeden Online-Shopping-Suchtis. Zu Recht!

Fünf unstylische Situationen…

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

…die jeder schon einmal in Jeans durchlebt hat

Perfektes Auftreten, stylisch aussehen, die Blicke auf sich ziehen – das ist das, was wir anstreben, wenn wir uns unsere schicksten Denims anziehen und raus in den Tag gehen. Gut auszusehen ist im Interesse eines jeden modebewussten Menschen. Was dabei leider Gottes viel zu oft vergessen wird: Nobody is perfect! Jede Wette, jeder noch so stilbewusste Mensch hat schon mal – egal ob bewusst oder unbewusst – schon gänzlich unstylische Sachen mit seinen geliebten Jeans gemacht. Und vielleicht hat er oder sie es sogar gänzlich genossen? Es macht ja schließlich auch Spaß, mal auf alle Konventionen ordentlich zu pfeifen und sich einfach gehen zu lassen… oder?

Voll gefressen – Knopf auf!

Man kennt das Problem vor allem in der Weihnachtszeit. Ein üppiges Drei-Gänge-Menü wurde bei Mama oder im Restaurant verputzt und die Augen waren mal wieder deutlich größer als der Mund. Man kann sich drehen und wenden – aber der volle Bauch findet absolut keinen Platz mehr hinter dem engen Jeans-Bund. Bevor die Wampe die teure Jeans in Stücke sprengt, hilft nur noch Eines: den obersten Knopf aufmachen. Das entspannende Gefühl des sich ausbreitenden Ranzens zählt du den größten Erlösungen seit Menschengedenken. Eine Wohltat, die sich nach eigenen Recherchen sowohl Männer als auch Frauen (oft im Verborgenem) bereiten. Unheimlich unstylisch, aber unheimlich entspannend. Freiheit für die Plauze!

Jeans ohne Gürtel tragen

Für die einen ein absoluter Mode-Fauxpas, für andere no Problemo: Eine Jeans ohne Gürtel zu tragen. Tatsächlich verzichten viele darauf, Gürtel in eine Hose zu machen, die auch ohne perfekt sitzt. Die gegenläufige Meinung argumentiert hingegen, dass Jeans ohne Gürtel „leer“ aussehen, dass etwas fehlt und dass man sich damit so richtig blamiert. Nun, ganz so schlimm mag es vielleicht nicht sein, aber dass eine Jeans so ganz ohne Gürtel etwas verloren aussieht, kann man nicht bestreiten. Zudem ist dies ein durchaus vermeidbarer Fehler – schließlich sollte jeder Jeans-Besitzer auch mindestens einen Gürtel parat haben. Wer stattdessen auf die gerade wieder angesagten Hosenträger setzt, ist übrigens aus dem Schneider, denn das ist eine mehr als willkommene Alternative zum Gürtel.

Grasflecken auf der Jeans rocken

Ja ja, die sorglosen Kindheits-Tage. Wer erinnert sich nicht mehr an das gedankenlose Toben im Kindergarten, im Park, auf den Wiesen. Da warf man sich noch voller Hingabe auf den Boden, in den Dreck und rutschte fröhlich auf den Knien umher. Das Ergebnis waren die bekannten grünen Grasflecken auf der Jeans, die wir so stolz mit uns herumtrugen, als wären es Abzeichen. Fast ein bisschen wehmütig saß man vor der Waschmaschine, nachdem es von Mama Ärger gegeben hatte. „Gerade frisch gewaschen – und jetzt schon wieder das!!“ – Tja, wenn unsere Mütter gewusst hätten, was wir gleich am nächsten Tag mit der Hose wieder vorhatten…

Hosenklammern fürs Fahrradfahren

Das Auto ist in der Werkstatt, Bus fahren nervt, fürs Taxi ist man zu geizig. Wenn nichts mehr geht, schwingt sich selbst der Bequemste hin und wieder mal aufs gute alte Fahrrad und radelt zum Ziel. Doch wie soll das funktionieren, ohne in Gefahr zu laufen, mit der brandneuen 200 Euro-Jeans in die Kette zu geraten? Schmierfett und Öl an der Edel-Denim? – Eher suboptimal. Zum Glück gibt es da diese herrlich trottelig aussehenden, Jeans-Klemmen, welche die Hose eng am Bein halten und dafür sorgen, dass kein Zahnkranz dem Stoff zu nahe kommen kann. Am besten noch bedruckt mit Werbung und in Reflektor-Optik. Herrlich nützlich und herrlich peinlich – grandios!

Hosenstall offen stehen lassen

JEDER Mann – und sogar einige Frauen – kennen diese Problematik. Und trotzdem passiert es immer wieder. Man meint eigentlich immer daran zu denken, beim Morgens-Anziehen oder nach dem Toilettenbesuch den Reißverschluss der Jeans zuzuziehen, doch irgendwie steht das blöde Ding trotzdem hin und wieder offen. Die darauf folgende Situation ist für alle Beteiligten seltsam: Die, die es bemerken, schmunzeln, wissen aber meist nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen und klären nicht über das Missgeschick auf. Und wenn man es dann selbst nach zwei Stunden bemerkt, fragt man sich mit hochrotem Kopf, wie viele wohl schon freien Blick auf die Unterwäsche hatten. Eindeutig unser Jeans-Fauxpas Nummer Eins! Macht aber nix, kann jedem Mal passieren!

Designer Jeans selber machen: Teil 2

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 4,33 von 5)
Loading...

Die richtigen Schablonen

Die Schablonen werden auf den Stoff gelegt und mit Schneiderkreide umrissen. Anschließend werden die Einzelteile mit einer Stoffschere ausgeschnitten. Im nächsten Schritt wird der Stoff für die Hosentaschen von hinten an die entsprechenden Stellen der Denim angenäht. Die Farbwahl des verwendeten Garns ist dabei bereits ausschlaggebend für den späteren Look der Jeans. Denn das vermeintlich unwichtige Detail ist stilgebend für das gesamte Endprodukt, man denke nur an die markanten gelben Nähte der Levis-Jeans oder die kräftig weißen Nähte, die die True Religion-Jeans berühmt gemacht haben.

Knöpfe, Nieten und Verschlüsse

Schließlich werden an diversen Ecken und Kanten, je nach Style auch in der Mitte der Tasche und natürlich am „Verschluss“ der Jeans Knöpfe und Nieten mit einer Stanzmaschine, Kombizange oder ähnlichem befestigt. Vor allem Knöpfe sind außerordentlich wichtig, denn sie tragen den Namen des Labels oder des Designers und sind daher das Gütesiegel, das Wasserzeichen der Denim-Jeans. Nachdem schließlich auch die restlichen Denimstücke mittels Nähmaschine zusammengefügt und Umschläge und Gürtelschlaufen vernäht wurden, kann es ans Feintuning der Hose gehen.

Das Feintuning

Mit feinem Sandpapier werden die Nähte abgebürstet, um den obligatorischen Used-Look zu erzielen. Je nach dem, ob er sanft ausfallen oder bereits in Richtung „Destroyed-Stil“ gehen soll, wird hier mit unterschiedlicher Härte vorgegangen. Mit diversen Werkzeugen wird die Jeans schließlich nach Wunsch noch mit unterschiedlich großen Löchern versehen. Zu guter Letzt – so macht es jedenfalls Loren Cronk – wird zwischen den Gürtelschlaufen noch das rechteckige Lederemblem mit dem Namen des Designers angebracht. Auch hier gilt: Wenn es fehlt, ist es keine richtige Jeans. Es ist das Markenzeichen, das Echtheitszertifikat, die Pflichtstück für die Denim-Jeans und im Falle eines Einzelstücks so etwas wie die Signatur des Designers.

Die Produktion der Hand-Made Designer-Jeans – der feine Unterschied: Teil 1

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 4,67 von 5)
Loading...

Okay Leute, es wird ernst. Wie die Denim-Hose in Massenfertigung produziert wird, haben wir bereits gesehen. Aber das hier ist der „real Deal“, das ist kein Spaß mehr. Bei einer ECHTEN Designerjeans – und damit meinen wir nicht etwa eine, die lediglich einen großen Namen trägt – wird noch JEDER Produktionsschritt von Hand ausgeführt. Hier legt der Meister noch selbst Hand an. Hier werden wirkliche Unikate gefertigt. Hier steckt noch Herzblut drin. Doch wie macht das so ein junger, kreativer Kopf genau? Jeans-Produktion advanced – wie die Jeans noch handgefertigt wird.

Auf YouTube kursiert seit einer Weile ein ziemlich interessantes Video des New York Magazines, in welchem Jung-Designer Loren Cronk in seinem kleinen Denim-Laden in Brooklyn, New York eindrucksvoll zeigt, wie er eine Jeans von Grund auf selbst fertigt. Die Denim-Stoffe hat Cronk dafür bereits vorgefertigt und importiert auf Rollen. Sie kommen je nach Art und Struktur aus der Türkei, Japan, den USA oder Italien. Auf den unbearbeiteten Stoff werden zunächst Schablonen für die Einzelteile, aus denen die Jeans später zusammengenäht wird, aufgelegt. Für die einzelnen Teile gibt es unterschiedlich große Schablonen, die sich nach der Konfektionsgröße, die die Hose später haben soll, richten – logisch.

Morgen geht es los: ihr erfahrt nun wie ihr eine echte Jeans selber machen könnt.

Auf den Pfaden der Jeans Produktion: Teil 2

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Die noch gleichmäßig eingefärbten Stränge lassen bereits in diesem frühen Stadium die typische Struktur der Jeans erkennen – noch handelt es sich aber um endlos lange Stofffetzen, die es zu einer Hose zusammenzuflicken gilt. Nach den Farbbändern werden die Stränge eine Weile getrocknet, bevor sie schließlich zum eigentlich Denimstoff verwoben werden. Aus diesem werden schließlich einzelne Stoffteile zugeschnitten, aus denen die spätere Jeans „gebaut“ wird: Jeansfront, Jeansrückseite, Taschen Gürtelschlaufen usw. Die gesamte Jeans kann aus bis zu 60 verschiedenen Puzzlestücken bestehen. Dazu kommen die obligatorischen Nieten, Reißverschlüsse, Knöpfe und Garne.

Ab dem Punkt, wo die einzelnen Denim-Stoffteile fertigproduziert sind, werden fast alle restlichen Produktionsschritte per Hand ausgeführt. Dies ist ein Grund, warum es sich sehr wohl lohnt, ein paar Euro mehr für seine Jeans auszugeben. Wer zum Billigmodell für zehn Euro greift, weiß, dass bei diesem Preis derjenige, der die Hose per Hand hergestellt hat, dafür nicht gut bezahlt worden sein kann. Die vorgeschnittenen Stoffteile werden traditionell von Hand an der Nähmaschine zusammengesetzt und mit Nieten verstärkt. So ergibt sich die Grundform der Hose.

Wenn alle Teile miteinander vernäht wurden, geht es an die Nachbearbeitung und Detailarbeit. Der Stonewash-Prozess ist der erste Schritt zum typisch ausgeblichenen Look. Wie der Name bereits erklärt, wird die Jeans hierbei in einer übergroßen Waschmaschine zusammen vielen kleinen Steinen gewaschen.

Das kleine Unikat – ein Einblick in die komplexe Jeans-Produktion

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading...

Dieses Mal wollen wir unseren Bildungsauftrag wahrnehmen, ein bisschen hinter die Kulissen der Modeindustrie blicken und uns mal anschauen, wie unsere geliebten Jeans im Einzelnen produziert werden. Die Hose, die wir nämlich wie selbstverständlich an unseren Beinen tragen, hat eine weite Reise hinter sich. Die Jeansproduktion ist sinnbildlich für die Globalisierung und mit über 100 verschiedenen Arbeitsschritten extrem komplex. Ein Einblick in eine verborgene Welt.

Die Produktion der Jeans – so viel sollte jedem klar sein – hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten extrem verändert. Während Denim-Hosen in den 50er, 60er und 70er Jahren noch wie selbstverständlich in den großen westlichen Industrienationen gefertigt wurden, hat sich die Produktion nun verstärkt nach Asien und Lateinamerika verlagert. Ein großer Anteil der Jeans wird heute in Ländern wie China oder Bangladesch hergestellt. Doch egal, wo die Produktion letztendlich stattfindet, am Anfang des Prozesses steht immer die reine, weiße Baumwolle, die Grundlage für den Denim-Stoff ist.

Die Baumwolle kann aufgrund der klimatischen Gegebenheiten nur in Regionen angebaut werden, wo dauerhaft hohe Temperaturen vorherrschen. Asiatische Monsunregionen bieten daher ideale Bedingungen. Nachdem die Baumwolle gepflückt und gekämmt wurde, werden die feinen Fäden  im ersten Produktionsschritt zu einem dickeren Strang gebündelt. Die Baumwollstränge werden dann in verschiedene Farbbäder getaucht. So erhalten sie das charakteristische Indigoblau der Denim, oder – wenn gewünscht – andere Farben wie Schwarz oder Rot. Im Gegensatz zu früher, als Betriebe noch auf natürlichen Farbstoff setzten, werden die Farben heute fast ausschließlich synthetisch hergestellt.

Nach oben scrollen