Category Archives: Stilberatung und Fashion NoGos

Die Tragweite der Tragweise – wie Menschen ihre Jeans tragen: Teil 1

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Jeder trägt Jeans auf eine andere Weise, und das ist auch gut so. Drei Leute können die exakt gleiche Hose anhaben und darin dennoch vollkommen unterschiedlich aussehen, einfach weil sie drei unterschiedliche Wege haben, sie zu tragen. Möglich macht es die eigene Tragweise der Jeans, die dem Look eine ganz eigene, individuelle Note verleiht. Natürlich ist die Art, wie wir unsere Denims tragen, oft von Trends beeinflusst, andererseits kann es aber auch durch und durch Ausdruck der ganz eigenen Persönlichkeit sein. Welche verschiedenen Tragweisen der Jeans über die Jahre gegeben hat, welche noch immer gegenwärtig sind und was sie im Einzelnen (ob bewusst oder unbewusst) über uns aussagen, das wollen wir diesmal herausfinden.

Feststehend ist, dass sich die Trageweisen über die Jahre immer weiter verändert haben. Das ist auch auf Wandel in verschiedenen Kulturen zurückzuführen. Wenn man sich überlegt, dass bis vor knapp einem halben Jahrzehnt die Vertreter und Künstler im Hip Hop noch Baggy Pants getragen haben und nun eher Jeans von Gucci und anderen Designern tragen, sieht man, dass sich die Zeiten geändert haben. Die Baggys scheinen Geschichte zu sein. Durch die neuen Vorbilder, welche nun einen anderen Style vorleben, ändern sich auch unsere Vorstellungen, wie man eine Jeans zu tragen hat. In den nächsten Tagen werden wir euch die verschiedenen Arten und Weisen vorstellen, wie Jeans getragen werden.

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Jeans Farben – wenn die Blue Jeans nicht blue ist

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Wir alle wissen: Die Blue Jeans muss nicht immer blue sein. Gerade in diesen Tagen sind alle „Sonderformen“ der Jeans mehr angesagt, als der traditionelle, einfarbige Look. Wir haben uns mal anhand von drei Kategorien überlegt, wie die aktuelle Trend-Lage ist, wo noch Luft nach oben ist und wo modische Gefahren lauern. Ausgefallene Farben, verrückte Muster, kreative Waschungen – wo liegen Pluspunkte, womit zieht man die Blicke auf sich und was ist abgehalftert? Den Destroyed-Look haben wir bewusst außen vor gelassen. Denn Hand aufs Herz: so schick er auch sein mag, so wenig speziell ist er. Während Used-Applikationen längst zur Grundvoraussetzung der Blue Jeans gehören, lassen Farben, Muster und Waschungen noch Spielereien zu. Also, auf ins Vergnügen!

Erlaubt ist, was gefällt: Farbenspielereien moderner Jeans

Auch wenn das traditionelle Denim-Blau der Jeans sicher nie aus der Mode kommt, derzeit sind Jeans in anderen Farben einfach der Renner schlechthin. Jeans in kräftigem Grün, Rot, Pink oder Gelb sind nach wie vor das Ding. Auffällig ist, dass diese farbenfrohen Modelle in der Regel komplett ohne zusätzliche Applikationen wie Löcher oder Waschungen auskommen. Offensichtlich ist hier das Spiel mit den Farben hier schon Hingucker genug. Jeans in anderen Farben als Standard-Denimblau stehen gerade beim jüngeren Publikum seit mittlerweile fast zwei Jahren extrem hoch im Kurs. Und hier tut sich das Manko dieses Trends auf: So wirklich einzigartig ist man mit seiner knallroten Denim nicht mehr so richtig. Hier muss das Fashion-Herz abwägen: Will man mit dem Trend mitschwimmen oder bewusst ein Zeichen setzen, und auf traditionelle Farbwahl wie eben Blau oder Schwarz setzen?

Trend-Faktor: Noch hoch, aber wenig speziell

Trend-Wertung: Sehr positiv, farbenfrohe Jeans bringen Abwechslung in den Markt und sorgen für modische Spannung

Die Zauberkugel sagt: Ein Trend, der uns so schnell nicht wieder verlassen wird und sehr zukunftsträchtig ist

Welchen Gürtel zur Designer Jeans?

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Die richtige Jeans zu finden ist oft ziemlich schwer – den dazu passenden Gürtel dazu finden ist allerdings nicht viel leichter. Gerade wenn er deutlich sichtbar getragen wird ist er ein ebenso wichtiger Bestandteil des Outfits wie Schuhe, Hemd und co. Welche Fehler es bei der Wahl des richtigen Gürtels zu vermeiden gilt und welche Grundregeln man unbedingt beachten sollte, haben wir für euch in unserem kleinen Gürtel-Guide zusammengetragen.

Wie finde ich den passenden Gürtel

Als erste und einfachste Grundregel lässt sich festhalten, dass der Stil des Gürtels unbedingt an den restlichen Look des Outfits angepasst werden sollte. Ein Stoffgürtel mit auffälliger Schnalle, Labelprint oder Stickerei auf dem Band passt eher zu einem sportlichen Look und nicht zu einem Outfit für den gehobenen Anlass. Edle und dezente Ledergürtel sind für schicke Kleidung bestens geeignet, jedoch durchaus auch abwärtskompatibel. Bei der Frage ob Textil- oder Ledergürtel beginnt die Qual der Wahl jedoch erst. Gerade bei Ledergürteln (auch häufig als „Westerngürtel“ bezeichnet) kann die Reise in ganz unterschiedliche Richtungen gehen.

Die richtige Gürtel-Farbe

Der Vorteil der Jeans gegenüber der Anzugshose ist, dass der dazugehörige Gürtel nicht unbedingt schwarz sein muss. So passen gerade zu helleren Denims diverse Brauntöne ganz hervorragend. Als Faustregel gilt: je „schwerer“ (sprich: dunkler) die Farbe der Jeans ist, desto schwerer sollte auch der Gürtel sein. Ein brauner Gürtel zur schwarzen Jeans? – Lieber nicht! Schwarzer Gürtel zur schwarzen oder kräftig dunkelblauen Jeans? – Bestens! Auch das Zusammenspiel zwischen Schuhen und Gürtel darf nicht unterschätzt werden: Auch wenn die Farben nicht exakt dieselben sind, so sollte sich beides jedoch in einem ähnlichen Farbton gehalten sein.

Kein Stück unwichtiger ist der Look der Gürtelschnalle: Wie viele begeben sich mit völlig überzogenen, riesigen und nicht selten einfach unschönen Gürtelschnallen aufs Glatteis? Hier gibt es tatsächlich vieles falsch zu machen: riesige Schnallen in Labelformen (Stichwort „Wandelnde D&G-Werbetrommel“), unnötig pompöse Verzierungen (metallene Schlangen- oder Löwenköpfe) oder andere Todsünden. Hier sollte man lieber den anderen Weg gehen und zu einem schlichteren Modell greifen – außer man will um jeden Preis auffallen. Im Wesentlichen unterscheiden sich Gürtelschnallen in herkömmliche Dornschnallen (sie haben in der Regel eine, manchmal aber auch zwei oder sogar drei Dornen) und so genannte Koppelschnallen (also die, die einfach zugeklappt werden). Beim Material macht man mit Messing eigentlich nichts falsch, da es sich farblich nicht unnötig abhebt und gut mit den Jeans und ihren Nieten harmoniert.

Nicht selten sind die Dornenlöcher im Gürtel mit Nieten verstärkt, was den Auffälligkeitsgrad nochmals in die Höhe treibt – hier muss letztendlich der persönliche Geschmack entscheiden, ob das tatsächlich notwendig ist, oder eher nicht. Auch hier gilt meist: Weniger ist mehr.

Selbiges gilt im Übrigen auch für Stoffgürtel. Vor allem hochpreisige Designerlabels, wie Prada oder Gucci haben häufig Gürtel in Labelfarben oder mit aufgesticktem Emblem im Sortiment. Hier ist Vorsicht geboten! Sich edle Accessoires leisten zu können ist die eine Sache, sie demonstrativ zur Schau zu stellen die andere. Ein schlichter, hochwertiger Pradagürtel aus Saffiano-Leder macht manchmal mehr her, als der mit dem größten Labelprint.

Pflege des Gürtels

Wer viel Geld in einen teuren Marken-Ledergürtel investiert, der sollte auch auf die richtige Lagerung achten. Anstatt das teure Stück einfach unachtsam in die Kommode zu stopfen, sollte es entweder sorgsam eingerollt oder im Optimalfall aufgehängt werden. So vermeidet man unschöne Verformungen oder gar Risse im 300-Euro-Kalbslederstück, die bei unsachgemäßer Aufbewahrung von empfindlichem Material durchaus entstehen können. Ansonsten bedarf auch ein hochwertiger Gürtel keiner besonderen Pflege. Hin und wieder etwas Lederöl, vorsichtig aufgetragen, reicht als Pflege vollkommen aus. Zu viel Rubbeln, Wasser oder gar Chemie greift das Leder dagegen an und führt so ebenfalls zu unschönen Ergebnissen.

Es wird klar: Man darf die Wahl und die Pflege des richtigen Gürtels nicht unterschätzen. Wie man ihn trägt und mit was man ihn kombiniert, sind Fragen, die es sich zu stellen lohnt. Fakt ist: ein schöner Gürtel muss nicht unbedingt teuer sein, aber teure Gürtel können eine Denim zusätzlich aufwerten. Wer sich ein bisschen mehr Zeit nimmt, um das Outfit an dieser Stelle richtig abzurunden, wird erkennen, dass es sich bei einem Gürtel um viel mehr handelt, als um ein unwichtiges Accessoire – nämlich um einen essentiellen Bestandteil der Kleidung.

Die Rückkehr der Bootcut Jeans: Teil 3

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Doch wie ist sie am besten zu kombinieren? Hier bieten die „Schlager“ verschiedene Möglichkeiten: Eine schmale Figur wird durch eine Kombi aus weiter Schlaghose und einem engen Top oder Sweater betont. Wer nicht den perfekten Body hat, wählt stattdessen eine locker sitzende Bluse oder verhüllt mit einem langen Blazer Problemzonen im Hüftbereich. Wichtig ist es zudem darauf zu achten, dass die Schlaghose nicht zu weit oben endet und dadurch nach Hochwasserhose aussieht – ein Phänomen welches immer wieder auftaucht und eines der schlimmsten Fashion-Fauxpas im Zusammenhang mit Schlaghosen darstellt.

Dabei gibt es einige Labels, die den Trend verfolgen. True Religion hat bereits entgegen des Trends einige Bootcut Jeans im Sortiment – und das für Damen und Herren. Seit ungefähr 6 Jahren tragen viele Trendsetter diese Hosen. Das zeigt mal wieder, dass es nicht wirklich auf den Style, sondern eher auf Markentrends ankommt.

Fazit: Ein geglücktes Comeback?

Wie so oft ist also auch bei der Schlaghose das WIE entscheidend. Wer sie passgenau kauft und richtig kombiniert, wird an ihr seine helle Freude haben – vor allem weil sie Frauen mit weiblichen Kurven nicht außen vor lassen. Wer mit der Zeit gehen will, sollte jetzt zugreifen. Denn wie so oft gilt: wenn der Trend ausgelutscht ist, wird es langweilig und somit Zeit, die Notbremse zu ziehen. Aber dieser Punkt ist Anno 2012 bei der Schlaghose noch nicht erreicht!

Die Rückkehr der Schlaghose: Teil 2

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Wer sich nun wundert, warum der Trend nicht in dem Umfang wieder ausgebrochen ist, wie es in den 90ern der Fall war, sollte sich zunächst einmal fragen, ob das überhaupt wünschenswert wäre. Denn damals hatten wir es schließlich mit einem wahren Schlaghosen-Overkill zu tun. Was stattdessen im Jahr 2012 passiert, lässt sich am besten als „sanftes Comeback“ der Schlaghose betiteln. Der Trend kommt merklich, aber nicht störend zurück. Man muss in den Fußgängerzonen die Augen schon aufmachen um zu sehen, dass sich tatsächlich wieder mehr Frauen trauen, in Schlaghosen zu schlüpfen.

Die Vorteile der Schlaghose

Wer die ausgenudelten, alten Stücke der 90er nicht rauskramen will, ist dabei keineswegs gezwungen zu teurer Laufstegware zu greifen. Im Gegenteil, auch die großen Modenhäuser sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Heute findet man bei Ketten wie H&M, Vero Moda oder Mango wieder ein größeres Sortiment von Schlaghosen mit unterschiedlichsten Schnitten. Wer es eher behutsam angehen und sich nicht allzu schnell vom Skinny-Look distanzieren möchte, greift zu schmal geschnittenen Schlaghosen-Modellen: sie sind weniger weit ausgestellt und ihr Schlag beginnt meist erst auf Kniehöhe, weshalb sie eher moderat ausfallen.

Andere gehen hingegen in die Vollen und wählen Modelle mit deutlicherem Schlag, die auch oberhalb der Knie ein wenig lockerer sitzen. Der entscheidende Vorteil: Die weite Schlaghose kaschiert perfekt mögliche Problemzonen, indem sie optisch ein Gleichgewicht durch ihre weit ausgeschnittenen Beine herstellt. Frauen, die mit Skinnys an dieser Stelle zu kämpfen hatten, werden die Schlaghose mit offenen Armen zurück empfangen.

Morgen geht zu unserem letzten Teil unseres Schlaghosen Specials.

Das sanfte Comeback der Schlaghose

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Ihr habt es überall gelesen, überall gehört. Sämtliche Designer haben den Trend ausgerufen, Kollektionen präsentiert, die Stars haben es uns vorgemacht. Aber Hand aufs Herz: Hat sich einer schon von Angesicht zu Angesicht davon überzeugen können, dass der Schlaghosen-Trend zurück ist? Hat einer tatsächlich schon jemanden auf den Straßen erspäht, der die Schlaghose wieder stolz getragen ist? Was steckt hinter diesem Comeback, welches nun schon angeblich seit letztem Jahr anhalten soll? Eine Blase? Ein Hirngespinst? Oder ein schleichender Prozess? Die Wahrheit ist, die Schlaghose ist tatsächlich wieder da – nur dieses Mal weniger penetrant.

Seiten wie Promiflash und co titelten Anfang des Jahres plakativ „Großes Schlaghosen-Revival“ und führten einige Stars an, die wieder mit den bereits totgeglaubten Jeans gesichtet wurden: Jessica Alba, Heidi Klum, Kirsten Dunst und viele mehr. Und tatsächlich hörte und hört man von vielen Seiten immer wieder, dass der Schlag in der Jeans (respektive auch bei Stoff- und Cordhosen) wieder da ist. Tatsächlich taten sich auch die großen Labels nicht schwer damit, den Trend wiederzubeleben. Marken wie Dolce & Gabbana oder 7 For All Mankind packten die Schlaghosen wieder in ihr Sortiment und machten Schlaghosen wieder Salon- respektive Laufsteg-fähig.

Chinos vs. Jeans – Wer ist besser? Teil 2

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Kategorie Qualität:

Markenzeichen der Jeans ist ihre extreme Robustheit, die durch die dichte Verarbeitung des Baumwollstoffs erzielt wird. Nicht ohne Grund wurde sie zunächst als reine Arbeitshose verwendet. Auch die Verstärkung von Nähten an Taschen trug ihren Teil dazu bei, dass die Jeans bis heute als Qualitätshose Nummer Eins gilt. Da kann der dünne Chino-Twill nicht mithalten. Zwar können diese Hosen natürlich auch hochwertig verarbeitet sein, so robust wie Denims sind sie jedoch noch lange nicht. Auch die Verstärkung durch Nieten sucht man bei Chinos vergeblich. Daher geht der Punkt in dieser Kategorie ganz klar an die Jeans.

Kategorie Alltagstauglichkeit:

Ein Punkt, indem beide Hosen-Typen Qualitäten besitzen. Während die Jeans mit ihrem dicken, robusten Stoff vor allem vor den kühlen Temperaturen und Wind im Herbst und Winter schützt, glänzt die Chino im Sommer und Frühling mit ihren luftig-leichtem Stoff und ihren hellen Farbtönen. Man könnte der Chino aber noch anrechnen, dass sie durch ihren luftigen Sitz ein wenig mehr Bewegungsfreiheit bietet. Der Jeans kann man zugutehalten, dass sie durch den stärkeren Stoff etwas langlebiger ist. So oder so läuft es auch in dieser Kategorie auf ein Unentschieden hinaus.

Kategorie Variation:

Schwierig, schwierig. Sowohl Chinos als auch Denims werden heute in vielen verschiedenen Farben angeboten. Insofern kann man sich mit beiden Typen abwechslungsreich kleiden. Schlussendlich muss man jedoch der Jeans zugestehen, dass sie mehr Style-Variation durch die Anbringung kleiner Applikationen, wie Patches, zusätzlicher Nähte, Prints oder Used-Look Elemente wie Waschungen und kleiner Löcher vorweisen kann. Damit geht dieser letzte Punkt an die Jeans.

Fazit:

Ein knappes 4 zu 3-Endergebnis für die Jeans! Vor allem in puncto Qualität und Style-Variation kommt einfach kein anderer Hosentyp, auch nicht die beliebte Chino-Hose, an die Denim heran! Dass die Jeans zur erfolgreichsten und meistverkauften Hose überhaupt wurde, ist daher kein Wunder. Nichtsdestotrotz gilt zu beachten: Jeans ist nicht gleich Jeans. Wer hier zu sehr am Preis spart, wird an der Denim vielleicht weniger Freude haben, als an einer ordentlichen Chino. Doch wahre Modekenner haben sowieso beide Modelle im Schrank und tragen sie mit Stolz. Schlussendlich ist eben doch wie bei so vielem anderen: eine Frage des Geschmacks.

Jeans vs. Chinos – das Hosenbattle: Teil 1

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Eine lang und breit geführte Diskussion unter Modekennern ist die alte Frage, ob Jeans besser als Chino-Hosen sind, oder umgekehrt. Während für viele die Jeans als Synonym für einfallslose Beinbekleidung gilt, ist für andere die Chino ein modisches No-Go. Wir haben Jeans und Chino in einem kleinen Style-Battle in fünf Kategorien gegeneinander antreten lassen, um ein für alle Mal feststellen zu können, welche der beiden Typen mehr hermacht.

Kategorie Look:

Eine Entscheidung darüber, ob eine Jeans oder eine Chino besser aussieht, fällt denkbar schwer aus, da man hier im Prinzip Äpfel mit Birnen vergleicht. Abseits des subjektiven Empfindens muss man jedoch sagen, dass die Jeans grundsätzlich als eher legeres Kleidungsstück bekannt ist, während die Chino – je nach Farbwahl und Schnitt – einerseits sehr edel, oder aber auch sehr lässig wirken kann. Was den aktuellen Trend angeht, liegen Jeans derzeit gleichauf mit Chino-Modellen – vor allem Modelle abseits der Standardfarben blau (bei Jeans) und schwarz bzw. creme (bei Chinos) sind nach wie vor sehr beliebt. Der Punkt geht hier an beide Hosen-Typen.

Kategorie Preis:

Denims gibt es (in entsprechender niedriger Qualität) bereits für rund zehn Euro, Chinos starten meist bei 20 Euro. Ein Durchschnittspreis für Jeans ist kaum zu benennen, man kann hier Markenmodelle bereits für 50-100 Euro kaufen, man kann aber auch Modelle für 800 Euro und mehr picken. Die Preisspanne der Jeans ist damit viel grösser als bei den Chinos. Diese kosten meist zwischen 50 und 100 Euro und sind selbst wenn es sich um Markenprodukte handelt erschwinglich. Dazu kommt, dass es bei Chinos meist schwerer fällt, ein Marken- vom No Name-Produkt zu unterscheiden, weshalb man ruhigen Gewissens auch mal zur Billig-Variante greifen kann. Somit geht dieser Punkt an die Chino.

Morgen erfahrt ihr, wer der wahre Gewinner unter den Hosen ist!

Hosenträger mit Jeans: Trend oder Fauxpas? Teil 2

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Schlussendlich haben auch die großen Marken abseits der Designerlabels die Zeichen der Zeit erkannt und damit begonnen, ihre Jeans direkt mit Hosenträgern auszustatten und sie so an die kauffreudige Masse weiterzugeben. So bieten etwa Scotch & Soda, G-Star, Hugo Boss und Mexx Denims an, bei denen die passenden Hosenträger gleich mitverkauft werden.

Doch wie trägt der geneigte Modemensch seine Suspenders im Jahr 2012? – Hierauf gibt es keine klare Antwort, denn im Prinzip sind der Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt. Die einen mögen es traditionell und tragen jeweils einen Träger auf jeder Schulter, die anderen bevorzugen die lässig herunterbaumelnde Version. Wieder andere entscheiden sich für einen einzelnen Träger auf der Schulter und lassen den zweiten locker nach unten hängen. Hier entscheidet schlussendlich der persönliche Geschmack.

Bei der Wahl der richtigen Exemplare spielt neben diversen Look-Faktoren wie Muster und Farbe auch die Art der Befestigung am Hosenbund eine große Rolle. Die meisten Hosenträger werden mit den bekannten, kleinen, Clips aus Metall  an die Jeans montiert, die etwas edlere Variante ist die Befestigung per Knopf. Das Problem dabei: die wenigsten modernen Hosen haben entsprechende Knöpfe für die Löcher der Träger. Die Lösung ergibt sich durch Mischkonstruktionen, die Hosenträger Clips an den Enden haben, diese jedoch mit Knopf-Attrappen überdeckt sind.

Was also sind nun die Hosenträger im Jahr 2012? Nur ein weiteres, überflüssiges Modeaccessoire, welches im Fahrtwasser des Vintage-Dampfers nach oben gespült wurde? – Oder ein kluger Mix aus praktischem Utensil mit einem nicht zu unterschätzendem Stylefaktor. NOCH gilt letzteres: sich bücken zu können, ohne dabei am Bierbauch von einem engen Gürtel eingezwängt zu werden ist ein schon fast vergessenes Gefühl von Freiheit. Dabei noch trendy auszusehen – ein willkommener Bonus. Wichtig ist es, mit Blick auf das Understatement dezente, schmale Hosenträger zu picken, anstatt die auffälligen Modelle, die dem Gegenüber vermitteln wollen „Sieh her, ich trage Hosenträger!“ Noch viel wichtiger ist es aber, den richtigen Moment abzupassen, wann aus dem Trend ein Massenphänomen wird und es ausgelutscht ist – noch ist dieser Zeitpunkt aber nicht erreicht.

 

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Jeans und Hosenträger – Abfall oder Akzeptabel?

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Achtung, Achtung! Die Hosenträger sind zurück! Ja, einige haben es sicher schon gemerkt. Der Retro-Wahn greift weiter um sich und Opas Kleiderschrank darf nach der Wiederentdeckung der Hornbrille nun auch ganz offiziell nach Hosenträgern durchwühlt werden. Das Jahr 2012 wird also als jenes Jahr in die (Mode-)Geschichte eingehen, in dem Hosenträger wieder salonfähig geworden sind. Dies kündigte sich bereits Ende 2011 an, mittlerweile hat der anfänglich noch zaghafte Trend die Akzeptanz der breiten Masse erreicht und wird fröhlich von hippen Menschen zelebriert.

Spätestens als die Fashion&Style-Abteilung der New York Times im Mai diesen Jahres in einer Slideshow Fotos von jungen Menschen  aus der ganzen Welt zeigte, die allesamt Hosenträger trugen, war klar, dass es sich hierbei um DAS modische Accessoire des Jahres handelt. Schon 2011 versuchten sich erste Modeschöpfer darin, Hosenträger in ihre Laufstegmode zu integrieren, nachdem sich herauskristallisiert hatte, dass der Retro-Schrägstrich-Vintage-Zug noch lange nicht abgefahren ist, sondern noch mit voller Geschwindigkeit durch die Straßen rollte.

Ob nun der Look von den Fashionistas der Straßen kam oder von den Designern an die Masse weitergegeben wurde – Hosenträger sind als neustes Utensil aus der Retro-Schatzkiste wahnsinnig in. Das Besondere am Larry-King-Look ist, dass nicht nur Männer die Hosenträger für sich entdeckt haben, sondern die Damen der Schöpfung sie ebenfalls mit Stolz tragen. Die Kombination aus kurzen Hotpants und schmalen Hosenträgern sind DER Hingucker an warmen Tagen und sehen unheimlich sexy aus.

Dass der Hosenträger-Look das Ding der Stunde ist haben natürlich auch die Promis gecheckt. Sowohl die Stars der internationalen Bühne wie Ashlee Simpson, Rihanna, Kanye West, Lindsay Lohan, Ian Somerhalder, Beyonce, Diane Kruger und Kirsten Dunst, als auch die hiesigen Promis von Joko und Klaas bis Sarah Kuttner haben den Trend erkannt. Gruppen wie Kraftklub tragen uniforme Band-Kleidung aus Jeans und weißen Hemden, bei der auch die Hosenträger nicht fehlen dürfen.

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